Heimdreier verpasst
Die SpVgg Lam kommt über ein 1:1 gegen den SC Luhe-Wildenau nicht hinaus

08.10.2023 | Stand 08.10.2023, 22:40 Uhr

Am Ende trennten sich die Osserbuam und der SC Luhe Wildenau mit einem leistungsgerechten Remis, wobei die Hausherren etliche gute Chancen vergeben hatten. Foto: Simon Tschannerl

Die SpVgg Lam hat gegen den SC Luhe-Wildenau den erhofften Heimsieg verpasst. Nach 90 intensiven und interessanten Minuten stand ein 1:1-Remis auf der Anzeigetafel, über das sich die Kicker aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab mehr freuen konnten.

Die Osserbuam mussten auf den auf einer BFV-Auswahlmaßnahme weilenden Youngster Tobias Koller verzichten und deshalb ihre Hintermannschaft umbauen. Die Partie begann für die SpVgg wunschgemäß, denn bereits in der achten Minute erzielte Vaclav Uzlik, der diesmal im linken Mittelfeld aufgeboten wurde, mit einem platzierten Schrägschuss das 1:0. Wenig später kreuzte SC-Stürmer Johannes Rodler frei vor Lams Torhüter Max Weber auf, setzte das Spielgerät aber haarscharf am Pfosten vorbei.

Auf der Gegenseite brannte es nach einem Eckball lichterloh im Strafraum. Als sich der Neuling über den linken Flügel gekonnt durchkombinierte, verwandelte Felix Diermeier eine präzise Hereingabe des agilen Außenverteidigers Jamal Dubois mühelos zum 1:1-Ausgleich (24.).

Nur eine Zeigerumdrehung später spielte Miroslav Spirek seinen tschechischen Landsmann Tomas Kepl klasse frei, doch der Schlenzer des Mittelstürmers streifte nur die Latte des Gehäuses der Nord-Oberpfälzer.

Unmittelbar nach der Pause hatte die Aschenbrenner-Truppe ihre beste Phase. Uzlik kam aus 17 Metern völlig freistehend zum Abschluss. Den zu zentralen Versuch konnte aber SC-Keeper Roland Frischholz entschärfen (47.). Wenig später schien die erneute Führung für die Osserbuam fällig: Spirek steckte auf Kepl durch, der aus halblinker Position am stark abwehrenden Frischholz scheiterte (49.).

Der Luhe-Goalie stand nach einer knappen Stunde erneut im Fokus, als er einen sehenswerten Drehschuss von Spirek reaktionsschnell parieren konnte. Im Anschluss konnten sich die Gäste aber wieder besser in Szene setzen und bestimmten dann sogar die Schlussphase. In der 84. Minute hatte die Moucha-Elf den Siegtreffer auf dem Fuß. Lams Verteidiger Hans Liebl ließ sich den Ball von Benedikt Meckl abluchsen, der somit frei Fahrt hatte, die Kugel aber allerdings nicht am prächtig reagierenden Weber scheiterte.

„Beide Mannschaften hatten gute Phasen und unterm Strich ist das Ergebnis leistungsgerecht. Wir schaffen es momentan nicht, an unser Leistungslimit heranzukommen und treten deshalb etwas auf der Stelle“, resümierte Lams Funktionär Ludwig Koholka.