Gastspiel in Osterhofen
Gefährliche Aufgabe für SpVgg Lam: Gegner der Osserbuam steht nach Fehlstart mächtig unter Druck

Für Osterhofen läuft es bislang nicht wie erhofft – Das macht die SpVgg zu einem gefährlichen Gegner

22.09.2023 | Stand 22.09.2023, 15:00 Uhr |

Sieben Punkte holten die Osserbuam (im roten Trikot) zuletzt aus den vergangenen drei Spielen. Foto: Tschannerl

Am Samstag (Anstoß 16 Uhr) führt der Spielplan der Landesliga Mitte die SpVgg Lam in den Landkreis Deggendorf zur SpVgg Osterhofen. Die Herzogstädter belegen derzeit den vorletzten Tabellenplatz, sind aber dennoch ein gefährlicher Gegner. Osterhofen holte sich im August mit Torjäger Ashour Abraham, der vom Bayernligisten SV Erlbach kam, einen Top-Torjäger, der in sieben Spielen bereits sieben Mal getroffen hat. Weitere Last-Minute-Verstärkungen waren Rückkehrer Hannes Hobelsbeger (FC Sturm Hauzenberg) und Elias Höng (TSV Seebach). Dennoch kommen die Niederbayern noch nicht richtig in Tritt und konnten aus den letzten fünf Auftritten lediglich zwei Zähler verbuchen. „Osterhofen hat vor allem in der Offensive eine hohe Qualität und hat von der individuellen Klasse im hinteren Tabellenbereich eigentlich nichts verloren. Dementsprechend wird das ein ganz schweres Spiel, zumal wir dort in bei unseren letzten Auftritte alles andere als gut ausgesehen haben“, weiß Lams Coach Franz Aschenbrenner.

Kein gutes Pflaster für Lam



In der Tat setzten die Osserbuam ihre drei bisherigen Duelle in der Herzogstadt allesamt in den Sand. Grundsätzlich kann man an der Ginglmühle derzeit zufrieden sein. Aus den vergangenen drei Partien holten Koller, Liebl und Kameraden sieben Punkte und verschafften sich so Luft zur gefährdeten Zone.

„Die Stimmung ist hervorragend und dementsprechend gut wird auch trainiert. Wir wollen nachlegen und auch in Osterhofen nicht leer ausgehen“, lautet die Parole von „Funz“ Aschenbrenner, der wieder auf Miroslav Spirek zurückgreifen kann. Der Ex-Kötztinger hat nach mehrwöchiger Verletzungspause das Training wieder aufgenommen und steht für einen Teileinsatz bereit. Ob der seit letzter Woche gesundheitlich angeschlagene Simon Loderbauer zumindest auf der Ersatzbank Platz nehmen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Manager fordert Heimdreier



„Das Nachspielzeit-Drama vor drei Wochen in Bogen, bei dem wir eine 3:0-Führung verspielten, hat uns schon aus der Bahn geworfen, aber in Kareth haben wir wesentlich besser als eine Woche zuvor gegen Ruhmannsfelden gespielt. Wir haben im bisherigen Saisonverlauf schon genug liegengelassen und müssen jetzt anfangen, wieder Spiele zu gewinnen. Es muss ein Heimdreier her“, lautet die klare Ansage von Osterhofens Manager Helmut Lemberger. Bis auf den verletzten Spielführer Tobias Lemberger sind alle Mann an Bord.

csv