Landesliga Mitte
Lam und Bogen messen sich in einem 6-Punkte-Spiel – Der Gewinner verschafft sich Luft im Abstiegskampf

10.11.2023 | Stand 10.11.2023, 14:00 Uhr

Die SpVgg Lam blickt einem richtungsweisendem Match entgegen. Foto: Tschannerl

Abstiegskampf pur steht in der Landesliga-Partie zwischen der SpVgg Lam und dem TSV Bogen (11. November, 14 Uhr) auf der Tagesordnung. Beide Teams haben 19 Zähler eingespielt und bangen um den direkten Klassenerhalt. Der Sieger des Duells wird – zumindest kurzzeitig – etwas durchschnaufen können. Für den Verlierer bleibt die Lage ungemütlich.

Bei den Osserbuam feierte Neu-Coach Lorenz Kowalski einen ordentlichen Einstand. Bei der formstarken SpVgg Landshut holten die Kicker aus dem Altlandkreis Kötzting ein respektables 1:1-Remis. „Wir waren sehr kompakt, haben gut verteidigt und hatten auch nach vorne unsere Momente. Ein verdienter Punktgewinn und eine sehr ordentliche Leistung, auf die sich aufbauen lässt“, resümierte der 27-jährige Trainer, der hofft, dass es gegen den TSV Bogen mit einem Heimsieg klappt: „Gegen Bogen haben wir jetzt ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel, das wir unbedingt positiv bestreiten möchten. Daheim wollen wir unsere PS aufs Feld kriegen und an unsere Leistungsgrenze kommen. Das zu schaffen, ist in dieser extrem ausgeglichenen Liga Woche für Woche ein entscheidender Faktor.“ Personell sieht es richtig gut aus, da auch Vaclav Uzlik das Training wieder aufgenommen hat und somit alle etablierten Kräfte fit und einsatzfähig sind.
Der TSV Bogen spielt gegen einen Heimfluch an: Auf eigenem Rasen konnte der Ex-Bayernligist bislang noch kein Spiel gewinnen, während in der Fremde vier Siege heraussprangen. „Daheim ist bei uns nach wie vor der Wurm drin, deshalb müssen wir es auswärts richten“, sagt Teammanager Franz Käufl. Die Partie in Lam sei für beide Teams von extrem hoher Bedeutung. „Eine Niederlage wäre fatal, wir dürfen unter keinen Umständen verlieren“, so Käufl. „Wenn man ehrlich ist, hilft uns nur ein Sieg entscheidend weiter. Ich traue der Mannschaft zu, dass ihr das gelingt.“ Mit Robert Schinnerl, Patrick Fuchs und Tobias Gayring fehlen dem Team drei erfahrene Schlüsselspieler. Auch für Timo Seer und David Schneider ist das Fußballjahr beendet.

csv