Basketball-Bezirksoberliga
Licht am Ende des Tunnels: Bayerwald Luchse unterliegen gegen Pressath – zeigen aber auch Fortschritte

Bayerwald Luchse unterliegen gegen Pressath – Doch es tut sich was im Team

05.12.2023 | Stand 05.12.2023, 16:18 Uhr

Die Trefferquote ließ im Duell gegen Pressath bei den Chamer Luchsen zu wünschen übrig. Foto: Brüssel

Am vergangenen Wochenende stand in der Basketball-Bezirksoberliga das Duell zwischen dem ASV Cham und der DJK Pressath an. Die Vorzeichen waren klar: Pressath als Tabellenführer galt als Favorit, während die Bayerwald Luchse Cham einen durchwachsenen Saisonstart erlebten und bisher in vier von fünf Spielen auswärts antreten mussten. Die Viertelstände spiegelten den Verlauf des Spiels wider: Im 1. Viertel führte Pressath mit 18:13, zur Halbzeit stand es 34:27, nach drei Vierteln 57:43, und der Endstand lautete schließlich 75:62, allesamt zugunsten von Pressath.

Beide Teams traten nahezu in Bestbesetzung an. Die Partie begann ausgeglichen, doch Pressath nutzte seinerseits geschickt die Größenvorteile unter dem Korb aus. Der ASV konnte gegen die Zonenverteidigung der Gastgeber zwar immer wieder eigene Chancen erspielen, scheiterte jedoch an der mangelnden Treffsicherheit. Trainer Lukovic lobte die Aggressivität seiner Spieler und die hohe Anzahl an Freiwürfen (27 insgesamt), kritisierte jedoch die ineffektive Verwertung mit nur neun Treffern.

Das gesamte Spiel über agierte der ASV zu ungenau. Ungenaue Pässe führten regelmäßig zu Ballverlusten und schlechten Würfen. Pressath nutzte dies zu schnellen Gegenangriffen und kam so zu leichten Punkten.

11:2-Lauf im Schlussviertel

Die Bayerwald Luchse konnten die Gäste auch nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Lediglich im letzten Viertel gelang ein 11:2-Lauf, der jedoch nicht ausreichte. Auch hier scheiterte es an der mangelnden Trefferquote von der Freiwurflinie, um noch näher heranzukommen. So mussten die Luchse erneut eine 75:62-Niederlage hinnehmen.

„Es war wie verflixt. Wir haben keinen Rhythmus bei unseren Würfen gefunden, weder aus dem Feld noch von der Freiwurflinie", meinte ASV-Kapitän Andreas Koller zur fehlenden Treffsicherheit. Doch er betonte auch, dass das Team sich im Umbruch befinde und hart an Verbesserungen arbeite. „Leider haben wir wieder verloren. Das Team steht aktuell unter Druck, was im heutigen Spiel sichtbar war. Ich kann mich nicht über die Spieler beschweren, sie haben die vollen 40 Minuten hart gespielt. Taktisch haben wir gute Arbeit geleistet, aber die letzte Konsequenz hat gefehlt", resümierte Trainer Vidoje Lukovic . Trotz der Niederlage blickt er positiv in die Zukunft und freut sich über die guten Leistungen von den Nachwuchsspielern Matthias Heitzer und Konstantin Hoffmann.

Für den ASV spielten in Pressath: Samuel Wiedemann (16 Punkte / 2 Dreier), Gabriel Wiedemann (14/3), Andreas Koller (6/1), Patrick Kamm (6/1), Matthias Heitzer (6/2), Konstantin Hoffmann (6), Julian Klauk (4), Thomas Bejze (4), Sebastian Zierl und Pascal Plura.

Der Blick richtet sich bereits auf das kommende Spiel gegen den Tabellenvierten in Regensburg und das Bezirkspokalduell gegen die Fibalon Baskets 2. Coach Lukovic plant, den anhaltenden Negativtrend zu durchbrechen und zeigt sich optimistisch für die letzten beiden Spiele des Jahres.

Zu viele Ballverluste

„Wir hatten zu viele Ballverluste, die zu schnellen Gegenangriffen führten. Unsere Pässe waren zu ungenau, was wiederum zu schlechten Würfen führte. Unsere Freiwurfquote war ein Albtraum. Wir waren das ganze Spiel über aggressiv und haben angegriffen, besser als zuvor, aber immer noch zu wenig, um zu gewinnen. Wir haben das Spiel verloren, aber zwei neue junge und zuverlässige Spieler gewonnen. Matthias Heitzer und Konstantin Hoffmann haben sehr gut gespielt. Die zweite Fünf war gut, was mich glücklich macht. Ich muss jetzt schon über das nächste Spiel nachdenken und wie wir diesen jetzt schon zu lange anhaltenden Negativzyklus durchbrechen können. Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels“, sagt Lukovic.

ckf