Adriatic-Marathon
Nach 1200 Kilometern als Erster im Ziel: Extrem-Radsportler Rainer Steinberger triumphiert in Italien

17.09.2023 | Stand 17.09.2023, 20:28 Uhr
Thomas Mühlbauer

1200 Kilometer: Rainer Steinberger kam nach 43 Stunden als Sieger des Adriatic-Marathons ins Ziel. Foto: Frank Betthausen

Rainer Steinberger hat es gepackt und hat seiner ohnehin schon perfekten Saison 2023 noch das „i-Tüpfelchen“ aufgesetzt. Denn beim dritten Saisonrennen holte sich der Ultra-Cycler in Italien beim Adriatic-Marathon über 1200 Kilometer den ersten Platz.

Dies war mittlerweile Steinbergers dritter Erfolg in Serie. Nach dem Start am Freitag in Pescara hieß es noch einmal strampeln, was die Wadeln hergaben. Meist an der Küste entlang bis zum südlichsten Punkt des Landes, wo die Strecke nach 600 Kilometern kehrt machte und es wieder zum Ausgangspunkt zurückging.

Und bereits kurz vor der Hälfte des Rennens übernahm der Pösinger, der unbedingt seine ohnehin schon perfekte Saison (Sieg beim Race Across Germany und Vizeweltmeister beim Race Around Poland) krönen wollte, die Führung. Diese ließ er sich dann auch nicht mehr nehmen.

Selbst ein kleiner Defekt am Rad, der während des Rennens behoben wurde, konnte ihn nicht stoppen. Am Sonntag um 6.04 Uhr am frühen Morgen kam er schließlich am Ziel „Francavilla al Mare“ an und reckte zusammen mit seinen Betreuern nach einer Fahrzeit von knapp 43 Stunden sein Rennrad abgekämpft aber überglücklich in die Höhe. Damit ist die Rennsaison für Rainer Steinberger endgültig beendet.

rtn