Landesliga Mitte
Ein Heimsieg über Roding fördert Stimmung bei der Ettmannsdorfer Kirwa

24.08.2023 | Stand 12.09.2023, 22:57 Uhr

Im letzten Heimspiel gegen den SC Luhe-Wildenau gab es gleich sechsmal Grund zum Jubeln für den SV. Foto: Thomas Schneider

Das letzte Freitagabend-Heimspiel in diesem Jahr bestreitet der SV Schwandorf-Ettmannsdorf heute um 18 Uhr gegen den TB 03 Roding. Nach dem erkennbaren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen gehen die Gastgeber zuversichtlich in diese Begegnung. Sie wollen den Zuschauern zeigen, dass sie den schwachen Saisonstart hinter sich gelassen haben und nun auf dem Weg zur Tabellenspitze sind.

Der TB 03 Roding war in der vergangenen Saison ein richtig starker Aufsteiger, der für so manche Überraschung gesorgt hat. Im Augenblick sind die heutigen Gäste noch auf der Suche nach ihrer Form. Zuletzt kassierten sie vom TSV Seebach eine klare Niederlage. Dennoch sind die Rodinger um Trainer David Romminger ein jederzeit zu beachtender Gegner mit zahlreichen erstklassigen Spielern in seinen Reihen. So spielte Stürmer Christoph Schwandner zuvor in Vilzing. Stefan Voith und Alexander Schafberger sind weitere namhafte Akteure des TB, die schon oft ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt haben.
Auf der anderen Seite muss sich der SV Schwandorf-Ettmannsdorf nicht verstecken. Er hat die schwache Startphase mit Niederlagen gegen FC Bad Kötzting oder die SpVgg SV Weiden abgehakt und zu seiner alten Stärke gefunden.

Im Moment funktioniert es bei den Gastgebern sehr gut. Das zeigte zuletzt auch der souveräne Auswärtssieg in Burglengenfeld, als die Mannschaft gleich zu Beginn die ersten Treffer erzielte. So bekam sie Rückenwind für die stärkere Phase der Burglengenfelder nach einer halben Stunde. „Leider haben wir es uns da wieder schwer gemacht, weil wir dem Gegner zu viel Raum gelassen und unsere Chancen nicht verwertet haben. Am Sieg gab es aber keinen Zweifel, wobei das Ergebnis auch 8:3 hätte lauten können“, sagt Mario Albert. Er war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen in Burglengenfeld, die sich in guter kämpferischer Verfassung zeigten.
Nun wartet mit dem TB 03 Roding der nächste unangenehme Gegner auf sein Team. Der leichte Heimerfolg aus der letzten Saison sollte die Mannschaft nicht dazu verleiten, zu locker an die heutige Aufgabe heranzugehen. „Wir müssen wiederum gut gegen den Ball arbeiten und Roding von Anfang an beschäftigen. Unterschätzen dürfen wir Roding nicht, sonst stehen wir am Ende mit leeren Händen da“, so der Trainer. Mit einem Sieg würde es den Spielern leichter fallen, die heimische Kirwa zu besuchen.

Nachdem zwischenzeitlich einige ehemals verletzte Spieler wieder im Kader stehen, hat Trainer Mario Albert mehr taktische Variationsmöglichkeiten. Während der Woche wurde wieder intensiver trainiert. Am heutigen Abend wollen die Gastgeber im Hinblick auf das spielfreie nächste Wochenende nochmals alles geben und voll konzentriert an die Sache gehen. Über die endgültige Aufstellung wird der Coach erst am Spieltag entscheiden.

sho