Ziel ist ein Punkt
SV Schwandorf-Ettmannsdorf beim Spitzenreiter in der Außenseiterrolle

28.09.2023 | Stand 28.09.2023, 13:45 Uhr
Achim Hoffmann

Die Spieler des SV Schwandorf-Ettmannsdorf haben die Niederlage gegen Ruhmannsfelden inzwischen aufgearbeitet. Foto: Thomas Schneider

Es hätte das absolute Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Mitte werden können, das Gastspiel des SV Schwandorf-Ettmannsdorf an diesem Freitag (19 Uhr) beim TSV Kareth-Lappersdorf. Doch durch die beiden Heimniederlagen zuletzt gegen den TSV Bogen und den TSV Ruhmannsfelden hat das Team von Mario Albert den Anschluss nach ganz vorne verloren und muss vorerst kleinere Brötchen backen.

Im heutigen Auswärtsspiel wollen die Gäste aber alles versuchen, damit der Knoten endlich wieder platzt und es ein Erfolgserlebnis gibt.

Beim SVSE ist jetzt der ganz große Druck vorerst raus. Nun befindet sich die Mannschaft in der Rolle des Jägers, die ihr nicht unbekannt ist und liegt, wie sie in der vergangenen Saison mehrfach bewiesen hat.

Lange in Unterzahl

Bei der 1:2-Niederlage gegen Ruhmannsfelden musste sie nach dem reichlich umstrittenen Platzverweis für Franz-Xaver Brandl rund 70 Minuten lang in Unterzahl agieren. Ein Unterschied zum Gegner war jedoch nicht erkennbar. Es lag einzig und allein an der mangelhaften Chancenverwertung des SVSE und an einigen nicht für alle nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen, beispielsweise der Elfmeterentscheidung, dass unter dem Strich eine Pleite stand.

Inzwischen ist die Niederlage aufgearbeitet. Die Spieler haben im Training während der Woche sehr zielstrebig und motiviert gearbeitet. Sie lassen sich keinesfalls hängen, im Gegenteil. Sie freuen sich auf diese Begegnung unter Flutlicht, weil in Kareth ganz andere Bedingungen herrschen als zu Hause. Gleichzeitig weiß das Team von Mario Albert, dass es sich eindeutig in der Rolle des Außenseiters befindet.

Spiele gegen den TSV Kareth-Lappersdorf zählten in der Vergangenheit immer zu den Highlights. Gut in Erinnerung ist noch die vergangene Heimpartie im Frühjahr, die der SVSE in der Schlussminute gewann. Meistens entscheiden aber die Karether ihre Spiele in der Endphase für sich. Zuletzt verloren sie jedoch in Seebach nach einem großen Kampf und einer Aufholjagd mit 3:4.

Lazarett hat sich gelichtet

Die Gäste reisen personell verändert zum Tabellenersten, weil sich das Lazarett gelichtet hat. Johann Böhm steht ebenso wieder zur Verfügung wie Timo Vollath und Kenan Muslimovic. Fraglich ist der Einsatz von Michael Plank.

Auch wenn die Rollen klar verteilt zu sein scheinen, will der SV Schwandorf-Ettmannsdorf nicht mit leeren Händen heimfahren. Ein Punkt ist das Ziel gegen das Topteam. Das sollte bei entsprechender Einstellung möglich sein.

sho