Auftakt der Bayernliga-Abschiedstournee
Beim SV Donaustauf gibt es keine Spur von Endzeitstimmung

23.02.2024 | Stand 23.02.2024, 17:00 Uhr
Gerd Winkler

Die Donaustaufer Spieler (hier Kevin Mutove in Rot) wollen, sollen und können sich empfehlen. Foto: Christian Brüssel

In der Restrunde der Fußball-Bayernliga Nord hat der SV Donaustauf (18., 16 Punkte) auf seiner Abschiedstournee 16 Etappen zu bestreiten, ehe der von Matthias Klemens angekündigte Ausstieg seiner SVD-Fußball GmbH einhergehend mit dem Rückzug aus der Fünftklassigkeit erfolgt. Der Startschuss erfolgt am Samstag um 15 Uhr am Fuße der Walhalla gegen den SC Eltersdorf (3., 39).

Der Ende Januar verpflichtete Trainer Andre Kleinknecht hat in der Vorbereitung angesichts der nun vielen Spiele um die goldene Ananas keine Endzeitstimmung oder dergleichen ausgemacht. In den Tests bei den Landesligisten FC Bad Kötzting (2:1), SpVgg Ruhmannsfelden (4:2) und SpVgg Osterhofen (2:1) sowie beim Süd-Bayernligisten VfR Garching (1:1) blieb die in der Winterpause ohnehin sehr junge und nochmals verjüngte Mannschaft ungeschlagen. „Punktspiele sind natürlich etwas ganz anderes, das wird sich jetzt herausstellen“, sagt Andre Kleinknecht.

„Die Jungs sprühen vor Eifer“

Eltersdorf ist vor einer Woche mit einem enttäuschenden Heim-1:1 gegen Tabellenneunten FC Coburg in die Saison-Fortsetzung gestartet, während Donaustaufs Heimpartie gegen den akut abstiegsgefährdeten Würzburger FV den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer fiel. „Wir haben wieder eine gute Trainingswoche hinter uns, die Jungs sprühen vor Eifer“, stellte Kleinknecht erfreut fest. Ein Indiz für den guten Geist sei auch der Mannschaftsabend vorigen Samstag gewesen.

Dass sich im Sommer die Wege in alle Himmelsrichtungen trennen, sei kaum ein Thema. Ebenfalls kein Thema sind für Kleinknecht die Abgänge der bis dahin gesetzten Startelf-Spieler Lukas Dotzler (28), Adrian Hoti (25), Daniel Ertel (24) und Nikolas Hofmann (21). „Wir haben zwar Erfahrung verloren, das war aber vor meiner Zeit und tangiert mich nicht unbedingt“, kommentiert Andre Kleinknecht. Beim Amtsantritt sei für ihn klar gewesen, die gefühlte U21 weiterzuentwickeln, damit möglichst viele Spieler für Bayernliga-Vereine interessant werden.

Ziel: Eltersdorf ärgern

Vor gut drei Wochen in Eltersdorf angekommen gibt es übrigens ein Wiedersehen mit Hofmann. Für den Sechser wird es auf dem Spielfeld jedoch keine Aufeinandertreffen mit Innenverteidiger Laurenz Thurm (Folgen der Gehirnerschütterung im September) und Justin Mrozek (Knöchel) sowie Sechser Nico Daffner (komplizierte Knöchelverletzung) und Zehner Kevin Hoffmann (muskulär) geben. „Wir wollen dagegenhalten und Eltersdorf ein Stück weit ärgern“, fordert Kleinknecht.

owi