Voy und Co. im Abstiegskampf
Der FSV Prüfening sieht die Bezirksliga als Privileg und hofft auf seine Rückkehrer

21.02.2024 | Stand 21.02.2024, 14:41 Uhr
Markus Schmautz

Trainer Jürgen Voy hofft mit dem FSV Prüfening auf weniger Verletzungspech als vor der Winterpause. Foto: Markus Schmautz

Der FSV Prüfening steht zur Winterpause mit 25 Punkten (7/4/8) und 33:36 Toren auf Rang 13 in der Fußball-Bezirksliga Süd. Am Saisonende würde diese Platzierung die Relegation nach sich ziehen.

Das rettende Ufer ist aber nur einen Zähler entfernt. Die Mannen von Trainer Jürgen Voy und Co-Trainer Sandro Wein haben noch elf entscheidende Spiele vor sich.

• Das sind die Ziele: „Für einen kleinen Verein wie unseren ist die Bezirksliga ein Privileg. Wir werden alles daransetzen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, verspricht Voy, der bis zur Winterpause oftmals auf mehr als ein halbes Dutzend Spieler verzichten musste. Die Langzeitverletzten Vincenzo De Vita, Spielführer Roman Hagengruber, Lukas Kulla, Markus Graml, Jonas Aschenbrücker, Sven Themann und Leonard Heinl arbeiten aktuell auf dem Platz an ihren Comebacks. Bereits wieder abgebrochen hat diesen Versuch Michael Eyerer, der an einer hartnäckigen Schambeinentzündung laboriert. Nicht mehr zur Verfügung stehen zudem Vincent Goricnik (Umzug nach Berlin), Simon Heller (Studium in Freiburg) und Michael Götzfried, der eine Pause einlegt.

Neues zur Winterpause: Rouven Hagedorn vom FC Garmisch-Partenkirchen sowie Toni Siebert vom SSV Oberhochstatt sind die beiden Winter-Neuzugänge beim FSV Prüfening. „Die beiden studieren in Regensburg und haben sich uns angeschlossen“, freut sich Voy, der beiden die Bezirksliga-Tauglichkeit zuspricht. „Rouven und Toni sind in jedem Training, hauen sich voll rein und helfen uns auch sofort weiter.“ Voy weiß um die Bedeutung eines gelungenen Auftakts: „In der Liga ist alles eng beisammen. Zum Start müssen wir gleich punkten.“

Das Testspielprogramm: Die FSV-Fußballer wollen sich bestmöglich auf den Punktspielauftakt am 17. März beim Vorletzten in Katzdorf vorbereiten. Anschließend geht es nach Hainsacker, bevor Thalmassing an den Pflanzgarten kommt. Zum Start gab es vergangenen Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Kareth ein 3:3 gegen den Liga-Konkurrenten SV Wenzenbach. Weitere Vorbereitungsspiele geplant sind gegen den ASV Undorf (24.Februar), den SV Saal/Donau (2. März), die SG Painten (6.März). und gegen den TSV Kareth-Lappersdorf II (10.März).

Probleme und Pluspunkte: Mit den bisherigen Trainingseinheiten ist Jürgen Voy zufrieden. „Ich hoffe, dass wir nicht wieder mit so viel Verletzungspech zu kämpfen haben wie vor der Winterpause.“ Der Tiefpunkt dabei war, dass man sogar ein Punktspiel gegen den FC Kosova personalbedingt hatte absagen müssen. Voy und Wein vertrauen ihrem Team. „Weil die Zugehörigkeit zur Bezirksligafür uns nichts Selbstverständliches ist, werden wir deshalb sicherlich nicht nachlassen. Wir wissen genau, was uns erwartet. Unser Ziel ist es, möglichst schnell die Abstiegsregion zu verlassen“, verdeutlicht Voy, wohin die Reise führen soll. Dabei drückt der Trainer auch die Hoffnung aus, dass „zumindest fünf der acht langzeitverletzten Spieler wieder regelmäßig mit eingreifen können“.