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Basketball

Alba und Oldenburg erreichen Basketball-Pokalfinale

Alba Berlin und die EWE Baskets Oldenburg erreichen souverän das Finale um den deutschen Basketballpokal. Vor allem der Hauptstadtclub zeigt beim Titelverteidiger eine überragende Vorstellung. Konfusion gibt es aber noch um den Finalort.
Von Florian Lütticke, dpa

Berlins Johannes Thiemann (l) und Kenneth Ogbe beim Rebound. Foto: Nicolas Armer/dpa
Berlins Johannes Thiemann (l) und Kenneth Ogbe beim Rebound. Foto: Nicolas Armer/dpa

Ulm.Die Basketballer von Alba Berlin und der EWE Baskets Oldenburg treffen im Endspiel um den deutschen Pokal aufeinander und wollen ihre titellose Durststrecken beenden.

Mit einer spielerischen Machtdemonstration deklassierte der Hauptstadtclub in der Neuauflage des Vorjahresfinals mit 82:66 (42:36) Titelverteidiger Brose Bamberg. Zuvor hatte Oldenburg dank einer starken zweiten Halbzeit ebenfalls auswärts mit 84:76 (45:44) bei ratiopharm Ulm gewonnen.

Alba hofft auf den ersten Pokaltriumph seit 2016, die Niedersachsen hatten ein Jahr zuvor letztmals den Cup geholt. Das Heimrecht für das Finale am 16. Februar erhielten die Berliner, wie die Auslosung am Abend ergab. Die Mercedes-Benz-Arena als normale Spielstätte ist allerdings derzeit durch ein Eishockey-Spiel der Eisbären Berlin belegt. „Wir haben schon vorher geschaut, was wir da tun können, wir sind da aber noch nicht zum Abschluss gekommen. Wir hoffen in den nächsten Tagen melden zu können, wo das Spiel stattfindet“, sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi bei Magentasport.

Als Favorit war der deutsche Meister FC Bayern im Achtelfinale sensationell gegen die Telekom Baskets Bonn gescheitert, in der Liga sind die Münchner hingegen diese Saison noch ohne Niederlage.

Voriges Jahr hatte Alba das Finale in einer Herzschlagentscheidung kurz vor Schluss in Bamberg noch verloren. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es nicht mehr wehtut“, kündigte Nationalcenter Johannes Thiemann noch kurz vor der Partie eine Revanche an.

Und die gelang: Spätestens nach der Halbzeitpause ließ das Team von Trainer Aito Garcia Reneses den desolat auftretenden Franken keine Chance, gewann das dritte Viertel mit 28:7. Damit sicherte sich Alba verdient die sechste Final-Teilnahme in den vergangenen acht Saisons. Bester Werfer war der Litauer Rokas Giedraitis mit 16 Punkten. „Es war eine große Energieleistung, auch defensiv war es richtig gut von uns“, sagte Kapitän Niels Giffey.

Auch Oldenburg setzte sich souverän durch. Ulm blieb die ersten knapp vier Minuten der zweiten Hälfte ohne Korberfolg und geriet damit entscheidend in Rückstand. Für die Niedersachsen ragte wieder einmal Vereinslegende Rickey Paulding mit 21 Punkten heraus. „Wir haben als Kollektiv unseren Job gemacht“, sagte der langjährige Nationalspieler Karsten Tadda und hoffte schon vor der Busfahrt nach Oldenburg auf ein Duell mit Alba: „Ich würde gerne mal wieder in Berlin spielen, weil wir da noch ein paar Rechnungen offen haben.“ In der vorigen Saison hatten die Baskets ihre Playoff-Halbfinalserie um die deutsche Meisterschaft mit 0:3 gegen den Hauptstadtclub verloren.

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