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Alex Ferguson erhält Fußball-Kulturpreis

Der 74-jährige ehemalige Fußball-Trainer wurde für sein Engagement als Trainer von Manchester United ausgezeichnet.

Sir Alex Ferguson (r.), bei der Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises 2016. Foto: N.Armer
Sir Alex Ferguson (r.), bei der Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises 2016. Foto: N.Armer

Nürnberg.Der ehemalige Fußball-Trainer Sir Alex Ferguson hat in Nürnberg den Walther-Bensemann-Preis erhalten. Der 74-Jährige wurde am Freitag von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur für sein jahrelanges Engagement als Trainer von Manchester United ausgezeichnet. „Du hast den englischen Spielstil verändert und eine moderne Fußball-Kultur erschaffen“, sagte „Kicker“-Herausgeber Rainer Holzschuh in seiner Laudatio

Ferguson trainierte die Mannschaft von Manchester United von 1986 bis 2013 und gewann mit den „Red Devils“ 38 Titel. Dabei stand er bei 1500 Pflichtspielen an der Seitenlinie - und ging 895 Mal als Sieger vom Platz. „Ich bin stolz darauf, dass mir die Leute immer abgenommen haben, welche Arbeitsmoral ich von ihnen erwarte“, sagte Ferguson. „Man muss den Spielern verdeutlichen, dass Disziplin keine Strafe, sondern eine Erinnerung an diese Erwartungen ist.“ Als Walther-Bensemann-Preisträger wird der Schotte unter anderem Nachfolger von Franz Beckenbauer (2006), Otto Rehhagel (2010) und Uwe Seeler (2012).

Im Rahmen der Gala der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur wurde zudem der Fußballspruch des Jahres gewählt. Die meisten Stimmen des Publikums erhielt Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln, mit einem Gruß an den Linienrichter: „Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen.“

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