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Samstag, 24. Februar 2018 1

Biathlon

Dahlmeier Sprint-Zweite in Antholz

Die siebenmalige Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat zum Auftakt der Olympia-Generalprobe in Antholz den Sieg kapp verpasst.

Belegte beim Weltcup in Antholz Platz zwei: Biathletin Laura Dahlmeier. Foto: Matthias Balk

Antholz.Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat zum Auftakt der Olympia-Generalprobe in Antholz ihren zweiten Saison-Sieg nur um zwölf Sekunden verpasst. Im letzten Sprint-Wettkampf vor den Winterspielen in Pyeongchang blieb die 24-Jährige am Schießstand zwar fehlerfrei, hatte nach 7,5 Kilometern aber etwas Rückstand auf die ebenfalls fehlerfrei gebliebene Ex-Weltmeisterin Tiril Eckhoff aus Norwegen. Dritte wurde die Tschechin Veronika Vitkova. „Ich bin sehr happy über den zweiten Platz. Es war ein richtig gutes Rennen“, sagte Dahlmeier. „Die Richtung stimmt, die Tendenz passt. Heute ist es auch im Schießen wieder aufgegangen. Das freut mich wahnsinnig. Ich glaub, ich kann ganz zuversichtlich nach vorn blicken.“

„Ich bin sehr happy über den zweiten Platz. Es war ein richtig gutes Rennen.“

Laura Dahlmeier

Überhaupt präsentierten sich die deutschen Biathletinnen in der Höhe von Antholz stark: Ebenfalls fehlerfrei blieb Franziska Hildebrand und wurde Neunte. Die zweimalige Saison-Siegerin Denise Hermann belegte nach zwei Strafrunden immerhin noch Platz zehn: „Einer weniger, das wäre es gewesen. Aber so ist noch Luft nach oben“, sagte Hermann. Vanessa Hinz (zwei Fehler) wurde Elfte, Franziska Preuß (zwei Fehler) verpasste die Olympia-Norm als 20. knapp. Die Staffel-Spezialistin hat in der Verfolgung am Samstag die nächste Chance.

Mit Platz zwei gab es für Laura Dahlmeier allen Grund zum Jubeln. Foto: Andrea Solero/ANSA/dpa

23 Tage vor dem Olympia-Sprint zeigte Dahlmeier weiter aufsteigende Form. Vier Tage nach ihrem zweiten Platz im Massenstart von Ruhpolding holte sie sich ihren vierten Podestplatz der Saison in einem Einzelrennen. Deutschlands Sportlerin des Jahres verpasste ihren 19. Einzel-Sieg bei traumhaften Bedingungen nur knapp. Im Vorjahr hatte sie sich bei ihrem Lieblings-Weltcup auf 1642 Metern Höhe im Antholzer Tal mit Siegen im Einzel und der deutschen Staffel, sowie einem zweiten Platz in der Verfolgung viel Selbstvertrauen geholt. Kurz darauf gewann die Bayerin bei der WM in Hochfilzen in sechs Rennen fünfmal Gold und einmal Silber. In diesem Winter durchlebt sie eine schwierige Zeit. Die ersten Rennen verpasste sie durch eine Erkältung, auch um den Jahreswechsel musste sie geschwächt pausieren.

Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bö Favoriten bei den Herren

Fortgesetzt wird der Weltcup am Freitag mit dem Rennen der Männer. Massenstart-Weltmeister Simon Schempp will über zehn Kilometer seine aufsteigende Form unter Beweis stellen. Der 29-Jährige konnte den Sprint in Südtirol von 2014 bis 2016 dreimal in Serie gewinnen. „Ich komme wahnsinnig gerne hierher“, sagt Schempp, der fünf seiner zwölf Weltcupsiege in Antholz feierte. Große Favoriten sind jedoch der Franzose Martin Fourcade und der Norweger Johannes Thingnes Bö. (dpa)

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