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Eisschnelllauf

Das bringt der Wintersport am Donnerstag

Extremkälte soll Biathleten in Kanada nicht stoppen. Laura Dahlmeier startet zu Einzelrennen. Auch in Inzell geht’s um viel.

Die Kältewelle in Kanada sorgt für ein verändertes Wettkampfprogramm in Canmore. Foto: Hendrik Schmidt
Die Kältewelle in Kanada sorgt für ein verändertes Wettkampfprogramm in Canmore. Foto: Hendrik Schmidt

Canmore.Trotz arktischer Kälte beginnt heute der Biathlon-Weltcup im kanadischen Canmore gleich mit den schwersten Rennen. In Inzell startet die Eisschnelllauf-WM, während die Ski-Asse bei der Alpin-WM im schwedischen Are nach den zwei Super-G rennfrei haben.

Einzelstarts in Kanada

Das Einzel der Biathlon-Männer über 15 Kilometer wird ab 20.20 Uhr von der ARD ausgestrahlt, das Einzel der Frauen über 12,5 Kilometer ist dort ab 22.55 Uhr zu sehen. Die Kältewelle mit Temperaturen von teilweise unter minus 20 Grad sorgte bereits für ein verändertes Wettkampfprogramm in Canmore, gestartet werden soll aber auf jeden Fall. In den beiden Einzel-Wettbewerben werden nicht nur die Strecken, sondern auch die Strafzeiten für einen Fehlschuss verkürzt. Statt der obligatorischen Strafminute wird ein Fehler nur mit 45 Sekunden geahndet, teilte der Weltverband IBU vorab mit. Statt der sonst üblichen 20 Kilometer müssen die Männer lediglich 15 Kilometer laufen, die Frauenstrecke für Laura Dahlmeier und Co. wurde von 15 auf 12,5 Kilometer reduziert.

Schnellaufsprints in Inzell

Der Team-Sprint der Damen und der Herren in Inzell wird ab 16 Uhr von der ARD ausgestrahlt. Es ist eine Premiere. Die WM-Titel in dieser Kategorie werden erstmals vergeben. Bei den Herren hofft das Trio um Nico Ihle auf einen Platz in Podestnähe. Die Langstreckler bestreiten ihre Auftaktrennen über 3000 Meter (Damen) und 5000 Meter (Herren). Der Erfurter Patrick Beckert gehört zum Kreis jener Kandidaten, die in die Topränge laufen können. Eine WM-Medaille hat er aber auf dieser Distanz noch nie gewonnen.

Trainingstag in Schweden

In Mittelschweden haben die Ski-Asse nach den zwei Super-G rennfrei. Auf dem Programm stehen stattdessen Trainings für die Abfahrten am Wochenende. Die Männer sind erstmals am Start, nachdem das Training am Mittwoch gestrichen wurde, weil aufgrund des Flugchaos in Schweden etliche Skier und Materialien der Athleten nicht angekommen waren.

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