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Tennis

Der rot-blaue Plan geht zum 15. Mal auf

Die Regensburgerinnen wurden wieder mit einer 6:0-Bilanz Meister. Mit zwei Garanten gelingt in Karlsruhe ein 5:4-Abschluss.
Von Claus-Dieter Wotruba, MZ

Die Eckert-Damen des TC Rot-Blau um Michael Geserer (hinten l.), Julia Görges (4. v. l.) und Vorstand Dr. Markus Witt verteidigten ihren Titel. Foto: Geserer
Die Eckert-Damen des TC Rot-Blau um Michael Geserer (hinten l.), Julia Görges (4. v. l.) und Vorstand Dr. Markus Witt verteidigten ihren Titel. Foto: Geserer

Karlsruhe.Die Voraussetzungen waren nicht die allerbesten, doch der Plan der Eckert-Damen des TC Rot-Blau Regensburg in der Tennis-Bundesliga ging auch am letzten Spieltag beim TC Karlsruhe-Rüppurr wieder auf. Nach einem 3:3 nach den Einzeln und einem kampflos verlorenen Doppel sicherte sich die schon zuvor als deutscher Meister feststehende Mannschaft von Teamchef Michael Geserer mit 5:4 den Sieg. „Wir haben jetzt 15 Siege in Serie hingelegt. Das zeigt, wie verdient wir den Titel haben.“

In den beiden meisterlichen Spielzeiten legte das Team um die an Nummer eins spielende Regensburgerin Julia Görges zwei passende, makellose 6:0, 6:0-Serien auf die Sandplätze von Berlin bis Radolfzell. „Ich habe eben Leute, auf die ich mich verlassen kann – nicht nur auf dem Platz. Das ist es, was uns auszeichnet“, sagte Geserer nach dem Saisonabschluss einmal mehr. „Allen voran natürlich eine Julia und auch eine Johanna Larsson.“

Anders als sonst so oft machten diesmal die Topleute Görges und Larsson mit ihren je zwei Zählern den großen Unterschied. „Ich dachte, dass es realistisch ist, dass wir an eins, zwei und drei gewinnen und an vier, fünf und sechs verlieren.“ So kam es: Denn um sechs Frauen auf die Beine zu stellen, musste Geserer Nachwuchsspielerin Caroline Ancicka rekrutieren. „Ihr hat es trotz der 0:6, 0:6-Niederlage Spaß gemacht“, sagte Geserer.

Er verwies auch darauf, dass Lesley Kerkhove nach einem tags zuvor absolvierten Ligaspiel in den Niederlanden „nicht ganz frisch“ war. Auch Kirsten Flipkens, die kurz vor dem Rasenturnier in s’Hertogenbosch steht („Da kommt nicht jeder“), wehrte sogar mehrere Matchbälle gegen sich ab. Am Ende war es für Geserer auch ein Sieg gegen das Karlsruher Publikum. „Das ist unangenehm und respektiert die Leistung des Gegners nicht“, befand Michael Geserer.

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