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Biathlon

Deutsche Biathleten starten in Oberhof

Auch ohne den erkrankten Lokalmatador Erik Lesser peilen die deutschen Sportler beim Heim-Weltcup Top-Platzierungen an.

Fehlt ausgerechnet in Oberhhof beim ersten Rennen des Olympia-Jahres: Biathlet Erik Lesser. Foto: Friso Gentsch
Fehlt ausgerechnet in Oberhhof beim ersten Rennen des Olympia-Jahres: Biathlet Erik Lesser. Foto: Friso Gentsch

Oberhof.Im ersten Rennen des Olympia-Jahres muss Biathlon-Bundestrainer Mark Kirchner in Oberhof auf Lokalmatador Erik Lesser verzichten. Der zweimalige Weltmeister fehlt am Freitag (14.15 Uhr) im Weltcup-Sprint wegen eines Infekts und kann somit auch am Samstag in der Verfolgung nicht starten.

Sein Einsatz am Sonntag in der Staffel ist auch fraglich. Einen Ersatz für Lesser gibt es nicht. Der Frankenhainer hatte mit zwei dritten Plätzen für die bisher einzigen deutschen Podestplätze in dieser Saison gesorgt.

Damit ruhen die deutschen Hoffnungen vor allem auf Massenstart-Weltmeister Simon Schempp, Arnd Peiffer und Benedikt Doll. Auch Johannes Kühn und Roman Rees wollen sich fünf Wochen vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang zeigen.

Doll kommt langsam in Fahrt

 Foto: Friso Gentsch/dpa
Foto: Friso Gentsch/dpa

Besonders das Abschneiden von Sprint-Weltmeister Doll wird mit Interesse verfolgt. Der Schwarzwälder, der in Oberhof bei Bundestrainer Kirchner trainiert, kam in dieser Saison erst langsam in Fahrt. Platz acht in der Verfolgung von Le Grand Bornand war das einzige ansprechende Ergebnis.

Seinen Start Ende Dezember bei der World Team Challenge auf Schalke nutzte er vor allem als Schießtraining. „Ich habe gezielt risikoreicher geschossen. Das hat mir sehr viel gebracht für die kommenden Rennen“, sagte Doll. Er hat vor allem stehend immer wieder Probleme, kommt da so gut wie nie fehlerfrei durch.

„Ich hoffe, dass ich mein läuferisches Niveau halten kann und dass es stehend keine Ausfälle gibt“, sagte er. „Es ist schon wichtig, mit einem guten Rennen weiterzumachen und gut ins Jahr zu starten.“

Die Biathleten hoffen am Freitag auf halbwegs faire Bedingungen. Das Wetter beim Weltcup in Oberhof ist beinahe traditionell schlecht. Die Organisatoren hatten bereits nach dem Damen-Rennen im Dauerregen und Nebel alle Hände voll zu tun, die Strecke weiter renntauglich zu halten. Und auch der Wind könnte erneut eine entscheidende Rolle spielen. „Es wird auf der tiefen Loipe ein hartes Rennen“, sagte der 27-jährige Doll voraus.

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