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Interview

Die Präsidentin motiviert

Barbara Wilfurth steht seit 27 Jahren an der Spitze des Veloclub und liebt ihre Arbeit als Präsidentin.
Barbara Wilfurth, VCR-Präsidentin

Barbara Wilfurth
Barbara Wilfurth

Regensburg.Was ist das Besondere am Veloclub, was unterscheidet ihn von anderen Radsportvereinen?

Der VCR ist nicht nur ein Radsportverein, er ist eine Philosophie. Es geht ums Kennenlernen von Gleichgesinnten, die ihre sportliche Leidenschaft teilen. Wir möchten über den Veloclub und den Sport auch Werte fürs Leben vermitteln: Toleranz, Verantwortung und Begeisterung. Erfolge sind schön, Podiumsplätze nicht das Wichtigste. Vielmehr geht es darum, die Konkurrenten im Rennsport zu respektieren und die Arbeit jedes einzelnen Mitglieds zu würdigen.

Sie sind seit 27 Jahren Präsidentin. Was hat sich verändert, was konnten Sie bewegen?

Der Verein war zu meiner Amtsübernahme noch im Aufbau und hatte keine eigenen Räumlichkeiten. 1999 wurde unser Clubhaus in der Ziegetsdorfer Straße fertiggestellt und 2009 erweitert. Es bietet inzwischen Spinningtraining, Krafttraining und Platz für gemeinsame Veranstaltungen. Nur war danach der VCR bei anderen Clubs nicht immer beliebt und wurde etwas neidisch beäugt. Das ist heute nicht mehr der Fall. Wir arbeiten gut und im gegenseitigen Respekt mit den anderen Vereinen und dem Verband zusammen. Wir haben ein gutes Verhältnis mit der Stadt Regensburg, allen Gemeinden, wo unser Arber Radmarathon entlang führt und treue Sponsoren.

In welcher Rolle sehen Sie sich beim Veloclub Ratisbona?

Beim Veloclub sehe ich mich in erster Linie als Motivatorin. Wir haben beim VCR viele Mitglieder mit guten Ideen – sie sollen diese auch umsetzen können.

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