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Tennis

Erste Mitfavoriten weiter - Nadal greift Montag ein

Am Auftakttag der French Open waren vor dem Erstrundenmatch von Alexander Zverev zwei Mitfavoriten gefordert. Rafael Nadal muss erst am Montag antreten, dann sind auch einige der 15 deutschen Starter im Stade Roland Garros erstmals angesetzt.
Von Robert Semmler, dpa

Grigor Dimitrow setzte sich in der ersten Runde klar mit 3:0 in Sätzen gegen den Ägypter Mohamed Safwat durch. Foto: Alessandra Tarantino/AP
Grigor Dimitrow setzte sich in der ersten Runde klar mit 3:0 in Sätzen gegen den Ägypter Mohamed Safwat durch. Foto: Alessandra Tarantino/AP

Paris.Vor dem ersten Auftritt von Alexander Zverev bei den French Open haben die ersten Mitfavoriten ihre Aufgaben gemeistert.

Der Bulgare Grigor Dimitrow und die Ukrainerin Jelina Switolina setzten sich dabei jeweils durch: Switolina schlug die Australierin Ajla Tomljanovic nach Anlaufschwierigkeiten 7:5, 6:3, Dimitrow besiegte den erst ganz kurzfristig als Lucky Loser ins Feld gerutschten Ägypter Mohamed Safwat 6:1, 6:4, 7:6 (7:1). Australiens Spitzenspieler Nick Kyrgios sagte seinen Start ab und plant seine Rückkehr nach seiner Ellbogenverletzung ab dem 11. Juni beim Rasenturnier in Stuttgart.

Nach Zverev und dem eigentlich in der Qualifikation gescheiterten Lucky Loser Oscar Otte greifen am Montag weitere fünf der 15 deutschen Starter in das Turnier ein. Dabei trifft Routinier Philipp Kohlschreiber auf den aufstrebenden Kroaten Borna Coric. Andrea Petkovic muss gegen Lokalmatadorin Kristina Mladenovic antreten, die sie 2014 auf dem Weg ins Halbfinale von Paris bezwingen konnte. Laura Siegemund steht gegen die druckvoll aufspielende Amerikanerin Coco Vandeweghe vor einer schweren Aufgabe, Tatjana Maria trifft auf die Belgierin Kirsten Flipkens.

Auch Peter Gojowczkyk ist nur zwei Tage nach seiner Finalteilnahme in Genf schon wieder gefordert, diesmal gegen den Briten Cameron Norrie, der gerade erst als Halbfinalist in Lyon auftrumpfte. Gojowczyk verpasste mit 2:6, 2:6 gegen den Ungarn Marton Fucsocivs seinen zweiten Titel auf der ATP-Tour. „Das Gute im Tennis ist, dass du jede Woche eine neue Chance bekommst. Darauf freue ich mich“, sagte der Münchner mit Blick auf die French Open. In der neuen Weltrangliste wird der Davis-Cup-Spieler sich am Montag auf Rang 43 verbessern, das ist seine bisher beste Platzierung.

Das deutsche Duell zwischen Angelique Kerber und Mona Barthel folgt ebenso wie das erste Match von Julia Görges erst am Dienstag. Dann gibt es auch den mit Spannung erwarteten Auftritt von Serena Williams bei ihrem ersten Grand-Slam-Turnier nach der Babypause. Die einstige Nummer eins und Rekordsiegerin bei den vier Grand Slams in der Profi-Ära war zuletzt im März aktiv. Für die Australian Open im Januar hatte die 36-jährige Amerikanerin noch abgesagt. In Paris trifft Williams auf die Tschechin Kristyna Pliskova.

Bereits am Montag startet Rafael Nadal gegen den Italiener Simone Bolelli seinen Anlauf auf den elften French-Open-Titel. In einem Interview der Sportzeitung „L'Equipe“ (Sonntag-Ausgabe) zeigte sich der Spanier stolz auf seine lange Tennis-Karriere. „Vor allem, weil man mir nicht aufgehört hat zu sagen, dass ich mit meinem Stil nicht sehr lange spielen werde“, sagte der Weltranglisten-Erste. „Ich bin sehr glücklich, dass ich mit 32 Jahren noch mithalten kann. Das sagt eine Menge aus“, betonte Nadal, der vor 13 Jahren den ersten seiner zehn French-Open-Triumphe feiern konnte. Seinen 32. Geburtstag begeht er im Verlauf des Turniers am 3. Juni.

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