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Es gibt Gesprächsbedarf!

Ein Kommentar von Felix Kronawitter

Die DFL will die künftige Verteilung der Medienerlöse in drei Regionalkonferenzen beraten. Und das ist auch gut so. Denn es bedarf deutlichen Nachjustierungen. Der radikale Lösungsvorschlag, die Medienerlöse komplett gleich zu verteilen, wird sich nicht durchsetzen. Denn wäre es dann gerecht, wenn der FC Bayern München, das größte Zugpferd, dieselbe Summe kassiert wie Union Berlin? Und der Jahn in der 2. Bundesliga ein gleich großes Stück wie der HSV erhält, der den TV-Anbietern Tausende Abonnenten beschert? Eine größere Umverteilung muss es dennoch geben. Wenn die Bayern statt 70 Millionen nur noch 50 Millionen kassieren, würde sie das bei einem Jahresumsatz von zuletzt 750 Millionen nicht sonderlich schmerzen. Vergessen werden sollte dabei aber auch nicht die unter dem DFB firmierende 3. Liga. Für Absteiger ist die Fallhöhe viel zu groß.

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