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Sonntag, 22. Juli 2018 24° 4

Handball

ESV-Endspiel in Erlangen-Bruck

Die Regensburger schlagen Herzogenaurach 28:23. Vierte Niederlage mit einem Tor Unterschied für Neutraubling.
Von Gerd Winkler

Einmal zu oft setzte sich die SG Regensburg II vor Neutraublings Tor durch. Foto: Christian Brüssel
Einmal zu oft setzte sich die SG Regensburg II vor Neutraublings Tor durch. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.In der Handball-Bezirksoberliga der Männer geht der ESV 1927 Regensburg nach dem 28:23 (11:12)-Heimsieg gegen die TS Herzogenaurach am Samstag mit breiter Brust ins vermeintliche „Endspiel“ beim punktgleichen Tabellenführer TV Erlangen-Bruck II.

Herzogenaurach als Gegner war für ESV-Coach Bernie Goldbach die ideale Generalprobe: „Technisch und taktisch gehört Herzogenaurach zu den Stärksten in der Liga, bei jedem Angriff spielen die eine Auslösehandlung.“ Nach einer schwerfälligen ersten Hälfte – „wir hatten den Rhythmus nach zwei Wochen Pause nicht so gefunden“ – bekamen die Eisenbahner Oberwasser, weil sie Gäste-Spielmacher Hirning früher und besser stellten.

Dagegen kassierte Vorrundenmeister TSV Neutraubling mit dem 26:27 (17:12) bei der SG Regensburg II die vierte Pleite mit einem Tor Unterschied. „Derart undiszipliniert haben wir leichtfertig die Halbzeitführung verspielt“, kritisierte TSV-Trainer Jürgen Heubeck, wie schon öfter in der Rückrunde, „Angriffe, die nur ein paar Sekunden dauern und mit unvorbereiteten Würfen abgeschlossen werden“.

Der Franke auf der Neutraublinger Bank betonte: „Das liegt nicht an der Abwehrformation des Gegners.“ Dagegen war für Regensburgs Spielertrainer Michi Sigl die zweite Umstellung hin zur finalen kurzen Deckung gegen den Neutraublinger Torjäger Boris Covic entscheidend. Bis dahin spielte das SG-Team in einer 6:0-und seitlichen 5:1-Defensive. „Da waren wir immer einen Schritt zu langsam dran“, analysierte Michi Sigl.

Unterdessen musste Trainer Daniel Kessler von der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nach dem 18:25 (9:11) in Buckenhofen feststellen, dass sich sein „nicht gutes Gefühl“ im Vorfeld auch auf dem Feld bestätigt hatte: „Viele Verletzte, Kranke, ein schwaches Training unter der Woche – und dann geht‘s an einem Sonntagnachmittag zum Abstiegskandidaten, für den es um die letzte Chance geht!“

Im letzten Drittel der Partie habe man den Faden völlig verloren, bedauerte Daniel Kessler die Mängelliste mit Fehlpässen, Schrittfehlern, schwachen Würfe und dazu auch Positionen, die nicht eingehalten wurden. Für die HSG wurde es sogar ein „komplett gebrauchter Tag“, seufzte Kessler: „Kurz vor Ende kugelt sich Felix Fenchl die Schulter aus und Jarda Strejc kassiert die blaue Karte wegen Schiedsrichter-Beleidigung.“

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