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Ausdauersport

Finaler Schliff für die Cross-EM

Der Nikolauslauf war für die Telis-Läufer eine harte Trainingseinheit. Schließlich steht die Europameisterschaft vor der Tür.

Das Telis-Trio, Domenika Mayer, Julian Nürnberger und Marina Rappold (von links), nahm die 10-Kilometer-Strecke in Angriff.  Fotos: Christian Brüssel
Das Telis-Trio, Domenika Mayer, Julian Nürnberger und Marina Rappold (von links), nahm die 10-Kilometer-Strecke in Angriff. Fotos: Christian Brüssel

Regensburg,.Für die drei Cross-EM-Starter Miriam Dattke, Domenika Mayer und Simon Boch (alle LG Telis Finanz Regensburg) kam der Intersport-Tahedl-Nikolauslauf auf heimischen Trainingsterrain eine Woche vor den kontinentalen Meisterschaften in Lissabon gerade recht, um sich in einer letzten harten Trainingseinheit noch einmal den finalen Schliff zu holen.

Auch der deutsche Halbmarathonmeister Moritz Beinlich vom selben Team ließ als 10-km-Sieger auf den amtlich vermessenen sechs Runden nichts anbrennen und lag am Ende mit 30:57 min noch deutlich vor seinen beiden Mannschaftskollegen Konstantin Wedel (31:04 min) und Fabian Lutz (31:07 min). Dahinter überraschte der Dritte der deutschen 10 000-m-Jugendmeisterschaften, Tobias Ulbrich (LG Region Landshut), mit famosen 31:10 min. Das Duo Beinlich und Wedel hatte sich schon vorher auf der 5-km-Distanz als Zweiter und Dritter in 15:16 bzw. 15:20 min warm gelaufen, ohne jedoch den nur einmal startenden EM-Starter Simon Boch (15:12 min) ernsthaft gefährden zu können.

Knapper Sieg für Mayer

„Warmlaufen“ war auch das Motto über die 5 km für das Cross-EM-Duo Domenika Mayer und Miriam Dattke. Am Ende blieben für sie die Uhren bei 16:52 min beim hauchdünnen Sieg für Mayer stehen. Ihren Tempowechsellauf über die doppelte Distanz bewältigte Dattke dann in famosen 33:37 min, Mayer lief bis auf die letzten hundert Meter mit ihrer drittplatzierten Teamkollegin Marina Rappold (35:55 min) mit. Maria Kerres vom SWC Regensburg wurde Zweite mit 34:50 min.

Nikolauslauf

Der von Landestrainerin Doris Scheck eiligst initiierte Schullauf belebte das Nachwuchsrennen über 1,66 km deutlich. Am Ende kamen 95 Schüler/Innen ins Ziel. Im Freien Rennen gewann der SWCler Vincent Schaefer mit 5:34 min vor den beiden Telis-Talenten Finn Orth (5:41 min) und Moritz Köppelle (6:08 min). Schnellstes Mädel war die Passauerin Franziska Drexler (5:42 min) vor Karla Hiss (MTV Pfaffenhofen – 6:03 min).

Schulmeister bei den Jungs wurden Tim Dreher (7. Jahrgangsstufe – Gymnasium Lappersdorf/6:36 min), Julian Schmeiduch (Jahrgangsstufe 6 – Albertus-Magnus-Gymnasium/7:09 min) und Lewin Bensinger (5. Jahrgangsstufe – Werner-von-Siemens-Gymnasium/7:15 min). Bei den Mädels lagen Tina Kammereck (6. Jahrgangsstufe – Albertus-Magnus-Gymnasium/6:54 min), Helena Gerl (7. Jahrgangsstufe – Gymnasium Lappersdorf/7:11 min) und Theresa Hahn (5. Jahrgangsstufe – Albertus-Magnus-Gymnasium/7:11 min) vorne. Die Teamwertung gewann in der 7. Jahrgangsstufe das Gymnasium Lappersdorf. In der 6. Jahrgangsstufe war das Albertus-Magnus-Gymnasium erfolgreich, von dem gleich drei Mannschaften in der 5. Jahrgangsstufe vorne lagen. „Wir möchten die Besten jetzt zu einem Schnuppertraining in vierzehn Tagen einladen, um junge Talente aus der Region Regensburg für den Laufsport zu generieren“, sagte am Ende die neue Nachwuchs-Landestrainerin.

Macht Lust auf die EM

„Unsere Mädels und Jungs haben heute unter Wettkampfbedingungen gut trainiert. Das macht zunächst Lust auf die nahe Cross-EM und à la longue auf die Saison 2020. Ich denke, wir können national auch im neuen Jahr wieder gut mithalten und so mancher/n Telis-Läufer/In wird man im Sommer zumindest bei den Europameisterschaften in Paris erwarten können“, war auch Telis-Headcoach Kurt Ring von seinen Schützlingen durchaus angetan.

Nikolauslauf

  • Teilnehmerzahlen:

    LG-Präsident Norbert Lieske, der gekonnt durchs Programm führte, „freute sich über die gestiegenen Teilnehmerzahlen im Funrun und Volkslauf“.

  • Wettkämpfe:

    Am Schluss kamen in den fünf Rennen 504 Läufer/Innen und fünf Firmenstaffeln ins Ziel. Beste Staffel waren die „Ratisbona Gladiators“ vor den „Peppex-Mädels“ und „Heitec“.

In Personalunion auch Veranstaltungsleiter des Intersport-Tahedl-Nikolauslaufes hat er diesmal im Organisationsbereich für eine deutliche Aufwertung gesorgt. Die mustergültige Transponder-Zeitmessung produzierte zum ersten Mal Live-Ergebnisse und machte den Ablauf der Läufe deutlich schneller. (orv)

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