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Ski alpin

Geiger überzeugt bei Vlhova-Sieg als Sechste

Christina Geiger hält im Slalom ihre Form. Beim Nachtrennen in Flachau überzeugt sie als Sechste. Ganz vorn musste sich die Weltcup-Dominatorin Shiffrin erstmals in der Saison in einem Slalom geschlagen geben.

Fuhr im Schneetreiben von Flachau auf Platz sechs: Christina Geiger. Foto: Barbara Gindl/APA
Fuhr im Schneetreiben von Flachau auf Platz sechs: Christina Geiger. Foto: Barbara Gindl/APA

Flachau.Christina Geiger hat ihre wiedergefundene Form im alpinen Ski-Weltcup bestätigt und beim Flutlicht-Slalom von Flachau den nächsten Top-Ten-Rang eingefahren.

Die 28 Jahre alte Allgäuerin wurde bei teils heftigem Schneetreiben Sechste. Dank eines couragierten zweiten Durchgangs raste Geiger zum nächsten starken Ergebnis nach ihrem fünften Platz am Samstag in Zagreb. „Ich bin super glücklich, dass ich mich noch verbessern konnte“, sagte Geiger, nachdem sie sich im Finale trotz zweier grober Fehler noch um zwei Plätze verbessern konnte. „Ich kann mich nicht beschweren.“

Im Kampf um den Sieg musste sich Mikaela Shiffrin erstmals nach fünf Erfolgen in dem WM-Winter Petra Vlhova geschlagen geben. Die Slowakin konnte sich nach fünf zweiten Plätzen in Slaloms endlich gegen ihre US-Rivalin durchsetzen. Dritte wurde vor 13.400 Zuschauern die Österreicherin Katharina Liensberger, die von der nachträglichen Disqualifikation der Schwedin Anna Swenn Larsson profitierte. Als zweite Deutsche im Finale landete Lena Dürr auf dem 15. Platz.

„Ich genieße es einfach, dass es gerade gut läuft“, sagte Geiger schon nach dem ersten Durchgang, als sie Neunte war. Seit dem Slalom von Semmering kurz vor Silvester sei das beim verpatzten Saisonstart verloren gegangene Selbstvertrauen wieder zurück. „Ich nehme das gerne so hin und bin fleißig am trainieren“, meinte Geiger, die vor mehr als acht Jahren schon einmal Dritte im Weltcup war.

Die Weltcup-Gesamtführende Shiffrin musste sich indes erstmals in der Saison in einem Slalom geschlagen geben, weil Vlhova mit einem famosen Finish von Platz drei nach dem ersten Durchgang auf Rang eins vorraste. „Ich weiß gerade nicht, was ich sagen soll“, meinte die 23-Jährige nach ihrem Sieg. „Endlich habe ich sie schlagen können.“

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