MyMz

Fußball

Keine Ermittlungen gegen Ribéry

Die „Steak-Affäre“ wird für Franck Ribery kein juristisches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft sieht keinen Anlass.

Muss keine strafrechtliche Folgen seiner medialen Entgleisung fürchten: Bayern-Star Franck Ribéry. Foto: Kay Nietfeld
Muss keine strafrechtliche Folgen seiner medialen Entgleisung fürchten: Bayern-Star Franck Ribéry. Foto: Kay Nietfeld

München.Die Staatsanwaltschaft München sieht nach der Affäre um das goldene Steak von Fußballstar Franck Ribéry keinen Anlass für ein Ermittlungsverfahren gegen den Bayern-Profi. Es seien zwei Strafanzeigen gegen Ribéry eingegangen, berichteten die Ermittler in ihrer Presserunde. Anlass war nicht das Steak als solches, sondern die obszönen Grobheiten, die der Bayern-Profi anschließend über Social Media gegen seine Kritiker in den französischen Medien verbreitet hatte.

Nicht gegen bestimmte Person gerichtet

Damit eine Beleidigung strafrechtlich verfolgt werden kann, muss diese jedoch gezielt gegen bestimmte Personen gerichtet sein. Das war nach Angaben der Staatsanwälte bei den Grobheiten Ribérys nicht der Fall. Über die offiziellen Social-Media-Kanäle des französischen Fußballprofis waren Anfang des Jahres obszöne Beleidigungen verbreitet worden - als Reaktion auf Kritik an einem mit Blattgold verzierten Steak, das dem 35-Jährigen bei einem Restaurantbesuch serviert worden war. Der Club sprach daraufhin eine hohe Geldstrafe für den Flügelspieler aus.

Mehr Sport-Nachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht