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„Kicker“: Tuchel geht zu Arsenal

Thomas Tuchel wird laut „Kicker“ neuer Trainer beim FC Arsenal. Er soll dort Langzeit-Coach Arsène Wenger beerben.

Thomas Tuchel hat laut Medienberichten den Bayern eine Absage erteilt. Foto: Patrick Seeger/dpa

Berlin.Thomas Tuchel wird nach Informationen des Fußball-Fachblatts „Kicker“ neuer Trainer beim FC Arsenal. Der ehemalige Coach von Borussia Dortmund soll bei den Gunners Nachfolger von Langzeit-Coach Arsène Wenger werden. Einen Zeitpunkt für die Amtsübernahme wird nicht genannt. Wengers Vertrag läuft noch bis 2019, der Franzose ist in London nach einer erneut enttäuschenden Saison aber umstritten. Von Tuchel und dem FC Arsenal gab es zunächst keine Reaktion zu dem Thema.

Zuvor berichtete die „Bild am Sonntag", dass Thomas Tuchel nicht Nachfolger von Jupp Heynckes als Trainer beim FC Bayern München werden soll. Schon am Samstag gab es Spekulationen darüber, dass der frühere Coach von Borussia Dortmund „bei einem anderen Top-Club im Ausland im Wort stehe. Damit kam Bayern für ihn nicht mehr infrage." Dabei hatte man sich laut „BamS" schon darauf geeinigt, Verhandlungen mit dem 44 Jahre alten Tuchel zu beginnen. Dessen Berater Olaf Meinking war am Samstagabend für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Tuchel galt als Top-Kandidat

In der Öffentlichkeit und in den Medien wird seit Monaten über zahlreiche Heynckes-Nachfolger spekuliert, unter anderem über den von Heynckes selbst sehr geschätzten Tuchel. Der frühere Coach des BVB und von Mainz 05 galt als Top-Kandidat für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Tuchel ist derzeit ohne Arbeitgeber und damit im Gegensatz zu anderen Trainern nicht gebunden.

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Heynckes hatte vor zwei Wochen mit einer Aussage zu seiner Zukunft verblüfft. „Ich habe bislang noch nie definitiv gesagt, dass ich am 30. Juni aufhören werde", sagte der 72-Jährige. Diese Bemerkungen zu seiner Zukunft in der Pressekonferenz vor dem HSV-Spiel bedeuten keine Abkehr von der Ursprungsaussage beim Amtsantritt im vergangenen Oktober, als Heynckes von einer Hilfsaktion bis zum Saisonende sprach.

Rummenige betrachtet Spekulationen "amüsiert"

Diese Aussage hat er niemals widerrufen. Auch Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich im Stadionmagazin zur ungeklärten Trainerfrage geäußert. „Wir betrachten sehr entspannt und zum Teil auch amüsiert, was da so alles spekuliert wird", schrieb der Vorstandschef.

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