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Champions League

Leipzig triumphiert in der Zarenstadt

RB steht nach dem 2:0-Sieg bei Zenit kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale.

Marcel Sabitzer jubelt nach seinem Treffer zum 0:2. Foto: Jan Woitas/dpa
Marcel Sabitzer jubelt nach seinem Treffer zum 0:2. Foto: Jan Woitas/dpa

St Petersburg.Das erstmalige Erreichen der K.o.-Runde in der Champions League ist für RB Leipzig nur noch Formsache. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann siegte gestern beim russischen Meister Zenit St. Petersburg durch Tore von Diego Demme und Marcel Sabitzer 2:0 (1:0) und kann bereits mit einem Remis gegen Benfica Lissabon vor heimischem Publikum in drei Wochen den Achtelfinal-Einzug perfekt machen. Den Sieg leitete Demme mit seinem Führungstor unmittelbar vor dem Pausenpfiff ein, als der 27-Jährige nach einem Freistoß von Marcel Sabitzer den Nachschuss ins Tor setzte (45.+5). Es war erst das zweite Tor des Mittelfeldspielers in seinem siebten Leipziger Jahr. Sabitzer sorgte schließlich in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung (63.).

„Die Gier ist groß“, hatte Nagelsmann vor dem Auftritt in der Zarenstadt angekündigt. Entsprechend trat seine Mannschaft auf. Auch ohne den zunächst geschonten Torjäger Timo Werner diktierte der Bundesliga-Dritte vom Anpfiff weg das Spielgeschehen und drängte die Russen weit in die eigene Hälfte zurück.

RB ließ sich von der prächtigen Kulisse vor 50 452 Zuschauern im 900 Millionen Euro teuren WM-Stadion von Zenit nicht beeindrucken. Frieren mussten die Leipziger trotz Schneefalls in St. Petersburg auch nicht, denn das Dach der Arena war geschlossen.

Die guten Verhältnisse kamen dem technisch besseren Bundesligisten sicher entgegen. War ein erster Warnschuss von Konrad Laimer noch zu unplatziert (7.), machte es Marcel Halstenberg kurz darauf besser (14.). Doch die vermeintliche Führung durch den Nationalspieler wurde nach Videobeweis zurückgenommen. Christopher Nkunku soll vorher den Ball leicht mit der Hand gestreift haben. Die Russen hatten gegen das forsche Auftreten der Gäste kaum eine Antwort parat.

Hatten die Zenit-Fans nach der Leipziger Pausenführung auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft im zweiten Durchgang gehofft, sahen sie sich getäuscht. RB war auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und kam durch Nkunku (48.) und Forsberg (57.) zu weiteren Gelegenheiten. Auf der Gegenseite musste RB-Schlussmann Peter Gulacsi gegen Azmoun eingreifen (60.). Doch schon im Gegenzug schlug RB durch einen schnellen Angriff in Person von Sabitzer eiskalt zu. (dpa)

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