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Löw holt drei Neulinge ins Nationalteam

Mit Niklas Stark, Lukas Klostermann und Maximilian Eggestein geht Joachim Löw in die ersten Länderspiele des Jahres.

Wurde in die Fußball-Nationalmannschaft berufen: Niklas Stark von Hertha BSC. Foto: Andreas Gora
Wurde in die Fußball-Nationalmannschaft berufen: Niklas Stark von Hertha BSC. Foto: Andreas Gora

Frankfurt.Zehn Tage nach der überraschenden Ausmusterung der Münchner Ex-Weltmeister Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller nominierte der Bundestrainer Hertha-Verteidiger Stark, den Leipziger Abwehrspieler Klostermann und den Bremer Mittelfeldspieler Eggestein in sein 23-köpfiges Aufgebot.

Zum Länderspielauftakt 2019 trifft die deutsche Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch in einem Testspiel in Wolfsburg auf Serbien. Vier Tage später folgt in Amsterdam gegen die Niederlande der schwere Auftakt in der EM-Qualifikation. Weitere Gruppengegner sind Nordirland, Weißrussland und Estland.

Mehrere Ausfälle

Der Leipziger Defensiv-Spezialist Marcel Halstenberg, der sein Länderspiel-Debüt schon im November 2017 gegen England (0:0) gab, kehrt nach langer, auch durch Verletzung bedingter Pause ins Aufgebot zurück. Der angeschlagene Julian Draxler von Paris Saint-Germain fehlt. Auf den Kölner Zweitligaspieler Jonas Hector, der sich zuletzt mit einem grippalen Infekt plagte, und den Schalker Sebastian Rudy verzichtet Löw. Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach soll trotz einer Muskel-Blessur am Montag anreisen, wenn Löw seinen Kader in Wolfsburg zwei Tage vor dem Serbien-Spiel versammelt.

Der Kader

  • Tor:

    Manuel Neuer (FC Bayern München), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt)

  • Abwehr:

    Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Marcel Halstenberg (RB Leipzig), Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain), Lukas Klostermann (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Nico Schulz (1899 Hoffenheim), Niklas Stark (Hertha BSC), Niklas Süle (Bayern München), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

  • Mittelfeld/Angriff:

    Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Maximilian Eggestein (Werder Bremen), Serge Gnabry (Bayern München), Leon Goretzka (Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Kai Havertz (Bayer Leverkusen), Joshua Kimmich (Bayern München), Toni Kroos (Real Madrid), Marco Reus (Borussia Dortmund), Leroy Sané (Manchester City), Timo Werner (RB Leipzig)

Keine Comeback-Chance

Joachim Löw gaben den Kader am Freitagmittag bekannt. Foto: Andreas Gora
Joachim Löw gaben den Kader am Freitagmittag bekannt. Foto: Andreas Gora

Für Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller wird es keine Comeback-Chance von Löw geben. Das unterstrich der Bundestrainer auf einer Pressekonferenz in Frankfurt. Er habe den drei Münchner Ex-Weltmeistern ehrlich und klar gesagt: „Ich plane ohne euch die Qualifikation und die EM.“

Alles andere wäre ein „Eiertanz gewesen“, unterstrich Löw vor den ersten Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 2019. Es sei seine Aufgabe als Bundestrainer, den Spielern „klar aufzuzeigen, wie ich denke“. Er wolle nun den jungen, neuen Spielern die Möglichkeit geben, „sich zu entwickeln“.

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