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Luka Modric erhält auch Ballon d'Or

Der kroatische Vize-Weltmeister gewinnt die Auszeichnung und beendet damit eine Serie von Messi- und Ronaldo-Siegen.

Weltfuballer Luka Modric im Kreise seiner Familie mit dem „Ballon d'Or“. Foto: FRANCK FIFE
Weltfuballer Luka Modric im Kreise seiner Familie mit dem „Ballon d'Or“. Foto: FRANCK FIFE

Paris.Der Kroate Luka Modric hat den Ballon d'Or gewonnen. Der Mittelfeld-Star vom spanischen Rekordmeister Real Madrid entschied die von der FIFA unabhängige Wahl des französischen Fachmagazins „France Football“ zum Weltfußballer für sich. Der Vize-Weltmeister wurde bei einer Gala in Paris geehrt. Mit seinem Sieg beendete er auch eine Serie: Seit 2008 hatten der Portugiese Cristiano Ronaldo und der Argentinier Lionel Messi jeweils fünf Mal die Auszeichnung erhalten.

Modric setzte sich in der diesjährigen Abstimmung unter ausgewählten Journalisten gegen seinen früheren Real-Teamkollegen Ronaldo durch. Der Superstar von Juventus Turin hatte den Ballon d'Or 2008, 2013, 2014, 2016 und 2017 geholt. Barcelonas Messi – Sieger von 2009, 2010, 2011, 2012 und 2015 – wurde diesmal Fünfter.

Erstmals Jungstar und Fußballerin des Jahres ausgezeichnet

Der 33-jährige Modric war schon im September vom Weltfußball-Verband FIFA als Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet worden und hatte den fünfmaligen Gewinner Ronaldo und den Ägypter Mohamed Salah hinter sich gelassen. Er war in den vergangenen Monaten bereits als bester Spieler der WM und Europas Fußballer des Jahres gekürt worden.

Kylian Mbappe mit seinem Bruder Ethan und seinem Vater Wilfried bei der Verleihug des Jungstar-Preises. Foto: FRANCK FIFE
Kylian Mbappe mit seinem Bruder Ethan und seinem Vater Wilfried bei der Verleihug des Jungstar-Preises. Foto: FRANCK FIFE

„France Football“ kürte erstmals auch den besten U21-Nachwuchsspieler und die Fußballerin des Jahres. Zum besten Jungstar wurde der französische Weltmeister Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain gewählt. Er erhielt dafür die „Kopa Trophy“. Bei den Frauen siegte die Norwegerin Ada Hegerberg von Olympique Lyon vor der Dänin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg und der deutschen Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan ebenfalls von Olympique Lyon.

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