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Volleball

Regenstauf verspielt den Meistertitel

Die TB-Herren zeigen Nerven: Nach dem 2:3 in Memmelsdorf geht es jetzt in die Relegation zur Regionalliga.
Von Max Frickel

Im Aufstiegskampf müssen die Bayernliga-Männer aus Regenstauf noch den Umweg der Relegation gehen. Foto: Christian Brüssel
Im Aufstiegskampf müssen die Bayernliga-Männer aus Regenstauf noch den Umweg der Relegation gehen. Foto: Christian Brüssel

Memmelsdorf.Die Volleyball-Herren des TB/ASV Regenstauf mussten die sicher geglaubte Meisterschaft der Bayernliga Nord am letzten Spieltag der Saison abgeben. Der Punktgewinn beim 2:3 gegen den Tabellendritten aus Memmelsdorf reichte nicht aus, um den ersten Rang zu verteidigen. Nutznießer des Regenstaufer Ausrutschers ist der TV Mömlingen. Die Unterfranken waren im Parallelspiel gegen den Tabellenvierten aus Bad Windsheim erfolgreich und krönten sich zum Bayernliga-Nord-Meister.

Doch auch wenn es für den Meisterschaftsfavoriten aus Regenstauf knapp nicht gereicht hat, zeigte die Mannschaft von Jürgen Stuber im Gastspiel gegen den SC Memmelsdorf die gewünschte Trotzreaktion nach der deutlichen 0:3-Klatsche gegen den Meister aus Mömlingen in der Partie zuvor.

Lediglich der erste der fünf Sätze war laut Jürgen Stuber, Trainer des TB/ASV Regenstauf, „eine mehr als deutliche Angelegenheit“. Dies lag für ihn vor allem daran, dass „Memmelsdorf komplett ohne Druck aufgespielt hat – für die ging es ja um absolut nichts“. Das befreite Aufspielen des Gastgebers wurde für die Zuschauer hauptsächlich bei den harten und druckvollen Aufschlägen sichtbar. Die Regenstaufer Annahme wurde dadurch derart unter Druck gesetzte, dass das eigene variable Angriffsspiel nicht zum Tragen kam.

Jetzt warten Türkheim und Bayreuth

  • Statt spielfrei

    bis zum ersten Regionalligaspieltag muss der TB/ASV Regenstauf als Tabellenzweiter am 15. April in der Relegation zur Regionalliga gleich zwei Spiele bestreiten.

  • Voraussichtlich bei Heimrecht

    geht es zunächst gegen den Bayernliga-Süd-Zweiten SVS Türkheim. Dann wartet mit dem BSV Bayreuth der Regionalliga-Tabellenachte.

Erst im Verlaufe des zweiten Satzes stabilisierte sich das Aufbauspiel der Regenstaufer. Konsequenz: Das schnelle Spiel über die beiden Mittelblocker Alexander Gebert und Jonas Eichenseer wurde zahlreicher und vor allem erfolgreich eingesetzt. Dies war auch für Stuber der Schlüssel zum Gewinn des zweiten Satzes: „Unser erstes Tempo hat Zeit und Platz für unsere anderen Angreifer geliefert.“

Trotz des kurzzeitigen Erfolges sahen die Zuschauer auf der Regenstaufer Spielfeldseite im dritten Satz wieder die hängenden Köpfe aus dem ersten Spielabschnitt. Erneut schlichen sich viele Leichtsinnsfehler in die Annahme der Oberpfälzer ein, sodass der Regionalliga-Absteiger den dritten Satz erneut deutlich mit 18:25 an die Hausherren abgeben musste.

Erst die immer stabiler werdende Annahme von Aushilfslibero Dominik Niemann und den beiden Außenangreifern Sebastian Schwarz und Sascha Jeckel führten zu einer Wende im vierten Satz. Erneut war es Regenstaufs Zuspieler Christian Piesch möglich, beide Mitteangreifer perfekt zu bedienen und den Memmelsdorfer Block damit auszuschalten.

Das schnelle Angriffsspiel zeigte Wirkung: Die Gäste erkämpften sich den vierten Satz und glichen aus. Zu diesem Zeitpunkt war für den Absteiger der direkte Wiederaufstieg noch möglich. Doch im nervenaufreibenden letzten Part der Saison zogen die Jungs von Coach Stuber mit 13:15 knapp den Kürzeren.

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