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Donnerstag, 19. April 2018 26° 2

Biathlon

Schempp läuft auf Platz fünf ein

Der Weltmeister musste in den französischen Alpen zwei Strafrunden absolvieren. Laura Dahlmeier holt beim Weltcup den Sieg.

  • Simon Schempp lief als Fünfter ein. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa
  • Laura Dahlmeier greift an. Foto: Franck Fife/AFP/dpa

Le Grand-Bornand.Biathlet Simon Schempp wartet weiter auf seinen ersten Podestplatz des Olympia-Winters. Beim Weltcup in Le Grand-Bornand lief der Massenstart-Weltmeister am Samstag in der Verfolgung als bester Deutscher auf Platz fünf. Nach zwei Strafrunden hatte der 29-Jährige 1:32,3 Minuten Rückstand auf den zum vierten Mal in Serie siegreichen Johannes Thingnes Bö.

Der Norweger blieb fehlerfrei und ist derzeit selbst für den sechsmaligen Weltcup-Gesamtsieger Martin Fourcade nicht zu schlagen. Der Franzose schoss zwei Fehler und hatte nach 12,5 Kilometern 1:01,4 Minuten Rückstand. Dritter wurde der Russe Anton Schipulin, der im Zielsprint 0,2 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Alexander Loginow hatte.

Sprint-Weltmeister Benedikt Doll kam nach zwei Fehlern als Achter ins Ziel und erfüllte damit die Olympia-Norm. Arnd Peiffer schoss zwei Fehler und wurde Elfter.

Dahlmeier sichert sich den 18. Weltcup-Erfolg

Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat beim Weltcup im französischen Le Grand-Bornand ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Die 24-Jährige setzte sich am Samstag in der Verfolgung durch und sicherte sich damit ihren 18. Weltcup-Erfolg. Zwei Tage nach Platz zwei im Sprint leistete sie sich nur einen Fehler und verwies die mit vier Strafrunden belastete Sprintsiegerin Anastasiya Kuzmina auf Rang zwei. Die Slowakin hatte nach zehn Kilometern 14 Sekunden Rückstand. Dritte wurde die Italienerin Lisa Vittozzi (1 Fehler/+ 50,1 Sekunden).

Das starke deutsche Teamergebnis rundete die zweimalige Saisonsiegerin Denise Herrmann als Fünfte ab. Die ehemalige Langläuferin musste zweimal in die Strafrunde und kam 55,2 Sekunden hinter Dahlmeier ins Ziel. Vanessa Hinz (3 Fehler) als 16. und Maren Hammerschmidt (5) schafften es noch in die Top 20.

Die „Biathlon-Zwillinge“ Christina und Verena Schrötter mussten ihre Karriere unfreiwillig beenden. Die Entscheidung brach ihnen das Herz.

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