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Dienstag, 17. Juli 2018 30° 6

Handball-Frauen

SG Naabtal hat Platz zwei schon sicher

Der Kampf um den Klassenerhalt ist spannend: Im Fernduell trennt Neunburg und Pyrbaum nur ein Zähler.
Von Gerd Winkler

Rohr/Pavelsbachs Torjägerin Anna Seidel (Nummer 12) war auch bei Absteiger Mintraching/Neutraubling nicht zu halten. Foto: Christian Brüssel
Rohr/Pavelsbachs Torjägerin Anna Seidel (Nummer 12) war auch bei Absteiger Mintraching/Neutraubling nicht zu halten. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.24:24 in der Vorrunde und nun ein 31:25 (14:12)-Sieg in der Gymnasium-Sporthalle in Burglengenfeld: In der Frauen-Bezirksoberliga hat sich die SG Naabtal im direkten Handball-Duell gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld vor den letzten drei Spieltagen zumindest die Vizemeisterschaft gesichert. Zu Spitzenreiter Herzogenaurach II fehlen weiter drei Zähler.

Ein „hitziges Duell von zwei spielstarken Mannschaften“, sah SG-Trainer Christian Deml, der zufrieden resümierte: „Wir hatten darauf hintrainiert, Schwarzenfelds Tanja Söllner und Nathalie Fleischmann in schwierige Wurfpositionen zu bringen.“ Und im Umschaltspiel nach vorne, „weiß sowieso jede, was sie zu machen hat“. HSG-Coach Karl Söllner machte den Kräfteverschleiß „in dem sehr intensiven Spiel“ für die Niederlage verantwortlich: „In der zweiten Halbzeit konnten in der Abwehr nicht mehr alle Spielerinnen konsequent stören.“

Derweil darf sich die SG Regensburg nach dem 25:20 (11:14)-Heimsieg gegen die HG Amberg Hoffnungen machen, im Endspurt auf Platz drei vorzustoßen. „Ich weiß nicht, woran es liegt: Fast jede erste Halbzeit spielen wir unkonzentriert, suchen auch nicht konsequent den Abschluss“, bilanzierte SG-Übungsleiter Ben Heiligtag. Dann brauche es eine Halbzeitansprache („reißt euch zusammen!“) „und dann ist es so, als wenn der Schalter umgelegt wird und es geht was!“ Ambergs Bernhard Karl, der den erkrankten Coach Sven Wirth vertrat, befand, „dass Regensburg die besser besetzte Bank hat. Uns haben die Wechselmöglichkeiten hinten raus gefehlt“. Zudem war Anja Hirschmann nach der Halbzeit nicht mehr voll belastbar.

Im Kampf um den Klassenerhalt hat Aufsteiger FC Neunburg gegen den HC Forchheim zu Hause mit 14:28 (4:15) den Kürzeren gezogen. Der kleine Neuner-Kader, davon fünf A-Jugendliche, „hat das ganz gut gelöst“, urteilte Trainer Georg Wittmann: „Forchheim war ziemlich komplett. Die konnten ihre Angriffe bis zum Ende durchspielen.“ Wittmanns Devise für den Schlussspurt: „Für uns geht’s darum, Pyrbaum hinter uns zu lassen.“

Besagte HSG Pyrbaum/Seligenporten gewann im Fernduell ohne vier Ausfälle gegen Schlusslicht SC Eltersdorf 25:10 (11:6). „So einen Aufbaugegner kann man schon mal brauchen“, hakte Coach Alex Wilks den Pflichtsieg ab: „Jetzt sind wir einen Punkt an Neunburg dran. Für den Klassenerhalt brauchen wir noch vier.“

Indes setzte Absteiger SG Mintraching/Neutraubling II seine Abschiedstournee fort: Das Heimspiel gegen SG Rohr/Pavelsbach ging 18:27 (10:13) verloren. Die mit 180 Treffern in der BOL führende Anna Seidel war bei den Gäste-Kontern nicht zu halten. „Man merkt den Spielerinnen an, dass sie mit der Saison abgeschlossen haben“, räumte Coach Andi Bauer freimütig ein.

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