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Handball

SG Regensburg verpasst den Anschluss

Der Tabellendritte profitiert nicht vom Unentschieden im Spitzenspiel der Frauen-Bezirksoberliga und verliert in Eckental.

Jürgen Heubeck (SG Rohr/Pavelsbach) freut sich über den zweiten Heimsieg in Folge. Foto: Brüssel
Jürgen Heubeck (SG Rohr/Pavelsbach) freut sich über den zweiten Heimsieg in Folge. Foto: Brüssel

Regensburg.In der Frauen-Bezirksoberliga bot der Schlager Erster gegen Zweiter, HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen HC Forchheim, ein 60-minütiges Kopf-an-Kopf-Rennen – ohne Sieger: 22:22 (11:12) trennte man sich im Sportpark Schwarzenfeld. Die letzten dreieinhalb Minuten blieben torlos. „Uns ist es gelungen, dass Forchheim in der Abwehr von 5:1 auf 6:0 umstellen musste. Deshalb konnte die kaum ihre zweite Welle laufen“, freute sich HSG-Coach Karl Söllner. Der Sieg sei im Positionsangriff verpasst worden: „Wir haben mehr „Freistehende“ vergeben als der Gegner.“

Der Tabellendritte SG Regensburg konnte vom an sich idealen Remis nicht profitieren, um den direkten Anschluss herzustellen: Beim heimstarken Neuling HG Eckental unterlag die Crew von Ben Heiligtag mit 21:22 (10:13). „Komplett wäre mehr drin gewesen“, haderte der Trainer über den Ausfall eines Trios. Die Unterlegenheit am eigenen Kreis gab den Ausschlag. „Eckental hat die besten Werferinnen im Rückraum in der Liga. Die ziehen aus zehn, elf Metern ab“, stellte Heiligtag klar: „Wenn da nicht frühzeitig attackiert wird und der Block nicht richtig steht, dann scheppert es.“ Zudem seien „dramatisch viele Freie“ aus der Nahdistanz vergeigt worden.

Indes festigte die SG Naabtal dank des 24:18 (11:7) über den TV Altdorf den vierten Platz. „Wir wussten, was zu tun ist und hatten die gegnerischen Abschluss-Spielerinnen unter Kontrolle“, bilanzierte Übungsleiter Christian Deml. Altdorfs Außen seien rausgenommen worden, so dass es in der Abwehr übersichtlicher geworden sei. Die Folge: „Wir konnten die Passwege unterbrechen. Altdorfs Rückraum haben die Anspiele gefehlt, die mussten sich die Chancen selbst erarbeiten“, analysierte Deml.

Im Vier-Punkte-Spiel gegen den Abstieg behielt derweil die SG Rohr/Pavelsbach beim 21:16 (12:10) über den FC Neunburg die Oberhand. „Das vermehrte Training trägt Früchte, wir haben mehr Selbstvertrauen“, sagte SG-Übungsleiter Jürgen Heubeck. Durch die gefestigte Defensive sei man oft in den Gegenstoß gekommen. Und vorne hätten sich seine Schützlinge im Eins-gegen-Eins oft durchgesetzt. Dagegen wetterte Gäste-Coach Georg Wittmann: „Neun Wochen ohne Spiel, das ist ein toller Spielplan! Zielführend ist das nicht.“ Ohne drei Langzeitverletzte im Rückraum gäbe es daher noch mehr Abstimmungsprobleme. „Wenn die Laufwege anfangs nicht passen, wird die Verunsicherung größer. Da wird das Spiel ein Selbstläufer“, bedauerte Wittmann.

Weiter im freien Fall befindet sich Schlusslicht HG Amberg. Das 23:34 (11:16) in Erlangen-Bruck ist die neunte Pleite mit mindestens zehn Toren Unterschied. Zum wiederholten Male musste Co-Trainer Christof Heiduk feststellen: „Viele technische Fehler, wieder viele Kontertore kassiert.“ (owi)

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