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Kegeln

SG Walhalla verpasst Erstliga-Aufstieg

Bei der Aufstiegsrunde in Hirschau zieht das Team aus Regensburg gegen Pöllwitz und Waldkirch den Kürzeren.

Sandra Plank lieferte in der Aufstiegsrunde die mit Abstand beste Leistung für die Walhalla-Damen. Foto: Christian Brüssel
Sandra Plank lieferte in der Aufstiegsrunde die mit Abstand beste Leistung für die Walhalla-Damen. Foto: Christian Brüssel

Regensburg. Die SG Walhalla bleibt zweitklassig. Im Aufstiegsturnier in Hirschau mussten die Regensburger Zweitliga-Keglerinnen die Überlegenheit der beiden Teams des SV Pöllwitz und vom DKC Waldkirch anerkennen und diesen beiden Mannschaften die Erstliga-Aufstiegsplätze überlassen.

Ärgern müssen sich die SG-Frauen deswegen aber nicht, auch wenn ihnen die Krönung einer langen Saison am Ende verwehrt blieb. Die beiden Sieger waren besser und haben ihre Erstligatauglichkeit durch eindrucksvolle Ergebnisse bewiesen.

Insbesondere der SV Pöllwitz – das Team, das von der SG Walhalla im Pokal noch hatte besiegt werden können – legte los wie die Feuerwehr und stellte bereits im ersten Spiel mit 3466 Kegel die Weichen zur ersten Liga. Die SG-Frauen schöpften mit 3278 Kegel und einem 70-Kegel-Abstand auf Waldkirch mit 3342 noch Hoffnung auf die zweite Runde. Der Dritte im Bunde war die ESV Elsterwerde, die insgesamt keine Rolle spielte und nach 3161 und 2996 und einem Gesamtergebnis von 6157 abgeschlagen auf Rang vier landete.

Der SV Pöllwitz legte auch im zweiten Spiel mit 3432 Kegel nach und kam auf damit auf erstligareife 6898 Kegel. Für die SG Walhalla zeichnete sich nach schwachem Start ins zweite Spiel bereits frühzeitig das Scheitern ab. Obwohl der direkte Gegner Waldkirch im zweiten Spiel keineswegs überzeugte, gelang es den Regensburgerinnen nicht, auf Schlagdistanz zu kommen und ihr Potential abzurufen. Nach 3220 war für die die SG-Frauen gegen Waldkirch (3262) bei einem Gesamt von 6498:6604 der Traum von der ersten Liga ausgeträumt.

Insgesamt deckte die Aufstiegsrunde die Walhalla-Schwächen eines doch unausgeglichenen Kaders auf. Dazu fehlten an diesem Tag zusätzlich die Spitzenergebnisse der Leistungsträger. Mit 581 Kegel im ersten Spiel stellte Sandra Plank die einsame Bestleistung in der Walhalla-Liste, gefolgt von 562 durch Sabrina Hoffmann im zweiten Spiel. Im Vergleich kam Sieger Pöllwitz fünf Mal knapp an und über die 600er Grenze. Insgesamt setzte die SG neun Spielerinnen ein.

Offen bleibt auch die Frage an die Offiziellen des Deutschen Keglerbundes, warum die Frauen ihre beiden Aufstiegsspiele an einem Tag absolvieren mussten, während die Männer – vernünftigerweise – ihre Runde im 100 Kilometer entfernten Bindlach an zwei Tagen austragen durften.

Hier holte sich der ASV Neumarkt mit einem Gesamt von 6947 den zweiten Platz hinter dem TSV Zwickau (6947) und distanzierte den schärfsten Konkurrenten TSV Großbardorf klar. Damit sind in der kommenden Saison mit Neumarkt, den Chambtalkeglern Raindorf und der FEB Amberg drei Mannschaften aus der Oberpfalz Teil der ersten Kegel-Bundesliga der Männer. (odw)

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