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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Sturz

Nach dem schweren Sturz des niederländischen Radprofis Fabio Jakobsen hat die Staatsanwaltschaft Untersuchungen eingeleitet.

Rettungskräfte kümmerten sich im Zielbereich in Kattowitz um den schwer verletzten Fabio Jakobsen. Foto: Szymon Gruchalski/FORUM/dpa
Rettungskräfte kümmerten sich im Zielbereich in Kattowitz um den schwer verletzten Fabio Jakobsen. Foto: Szymon Gruchalski/FORUM/dpa

Kattowitz.Die Behörde will herausfinden, ob jemand Schuld an der Verletzung Jakobsens und eines Mitarbeiters trägt, oder ob sie Folge eines Unglücks war. „Wir haben bislang drei Zeugen gehört, darunter auch einen Vertreter der Organisatoren des Rennens“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Kattowitz laut Nachrichtenagentur PAP. Weitere Zeugen sollten gehört werden, auch wolle die Staatsanwaltschaft das Beweismaterial analysieren. Zuvor hatte die Polizei Material sichergestellt, darunter auch die Fahrräder der Radprofis und Videoaufnahmen vom Unfallhergang.

Nach fünfstündiger Operation stabil

Jakobsen war am Mittwoch im Zielsprint der ersten Etappe bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht und regungslos liegengeblieben. Der 23-Jährige war von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden. Jakobsen überstand eine fünfstündige Operation und wurde in ein künstliches Koma versetzt.

Sein Zustand war am Donnerstag stabil, die Ärzte wollen ihn im Laufe des Freitags aus dem künstlichen Koma holen.

© dpa-infocom, dpa:200807-99-77199/2

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