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Bayernliga Nord

SVS startet mit einem Sieg in die Saison

Seligenporten gewinnt das Eröffnungsspiel beim Würzburger FV am Ende etwas glücklich. Die Defensive hielt dem Ansturm stand.
Von Thorsten Drenkard und Udo Weller

Der SV Seligenporten (rot) absolvierte das Eröffnungsspiel der Bayernliga Nord beim Würzburger FV.
Der SV Seligenporten (rot) absolvierte das Eröffnungsspiel der Bayernliga Nord beim Würzburger FV.

Würzburg.Dem SV Seligenporten ist der Start in die Bayernliga-Saison 2019/20 gelungen. Die Mannschaft von Trainer Gerd Klaus gewann das Eröffnungsspiel der Staffel Nord am Donnerstagabend in der Sepp-Endres-Sportanlage beim Würzburger FV mit 1:0 (1:0).

Überraschend bot SVS-Coach Klaus den 24-jährigen Tim Olschewski von Anfang an auf. Noch unter der Woche hatte der Kloster-Trainer im Interview einen Kreuzbandanriss im Knie des Mittelfeldmanns publik gemacht und damit starke Zweifel an der Einsatzfähigkeit des Spielers für die Auftaktbegegnung in Würzburg gesät. Donnerstagabend stand Olschewski dann aber in Seligenportens Startelf.

Die Spielzeit war erst zarte drei Minuten jung, die hatten die Gastgeber bereits die erste Gelegenheit zum Führungstor. Kevin Röckert flankte den Ball in den Strafraum, doch der Kopfball von Cristian Alexandru Dan flog knapp über das von Jan Kowalewski gehütete SVS-Tor.

Knorrs gekonnter Abschluss

Was den Hausherren nicht gelang, besorgte kurze Zeit später dann eben Seligenportens Christian Knorr. Nach einer Hereingabe von halblinks von Marco Wiedmann, nahm der Offensivmann den Ball gekonnt an und schoss ihn platziert ins untere Toreck. Es waren neun Minuten gespielt, der SVS führte bei den Unterfranken.

Für diese verbuchte direkt nach dem Wiederanpfiff abermals Dan die nächste Tormöglichkeit. Diesmal bugsierte er den Ball allerdings nach einer neuerlichen Flanke in den Strafraum neben den Kloster-Kasten.

In der munteren, von beiden Mannschaften mit Offensivdrang geführten Partie, blieben die Spielanteile in der ersten halben Stunde ausgeglichen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte, erspielten sich die früh attackierenden Hausherren ein Übergewicht.

In der Nachspielzeit wäre Würzburgs Kevin Röckert auch beinahe der Ausgleichstreffer gelungen. Doch sein Schuss, nach Zuspiel des eingewechselten Fabio Bozesan, zischte knapp über die Querlatte des SVS-Gehäuses.

Zwei Minuten zuvor hätte Knorr auf 2:0 für die Gäste aus der Oberpfalz erhöhen können, allerdings verfehlte er mit seinem Diagonalschuss das Tor.

Nach dem Pausentee übernahmen die Hausherren wieder das Spielgeschehen und übten Druck auf das SVS-Tor aus. Knapp zehn Zeigerumdrehungen nach der Pause war Würzburg abermals nah am Ausgleich dran.

Ein von Moritz Lotzen getretener Freistoß aus rund 18 Metern wurde gefährlich abgefälscht, weshalb das Spielgerät nur knapp am Tor vorbeiflog.

Dann war es Jayson Tuda, der mit einem Dribbling entschlossen in den Seligenportener Strafraum zog und erst in letzter Sekunde am Torabschluss gehindert werden konnte (58.).

Kaum mehr Entlastung

Würzburg blieb spielbestimmend, drückte, drängte – meist aber zu unkonzentriert. Der SVS kam kaum mehr zu aussichtsreichen Offensivaktionen, hielt dafür aber in der Abwehr dem Ansturm stand.

Am Ende sollte es für einen hart erkämpften, letztlich etwas glücklichen Auswärtssieg der Gäste um ihren im Sommer neu hinzugestoßenen Trainer Gerd Klaus reichen. Mit drei Punkten im Gepäck ging es zurück nach Seligenporten.


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