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Eiskunstlauf

Viel ECR-Freude: Drei Siege, zwei Normen

Die Eiskunstlauf-Talente Katharina Kurz, Sophia Gienger, Andrea Pekarek und auch Jana Schwegler trumpfen in Chemnitz auf.
Von Claus-Dieter Wotruba

ECR-Läuferin Andrea Pekarek (l.) gewann in Chemnitz, Jana Schwegler lief die beste Kür. Foto: Brünner/ECR
ECR-Läuferin Andrea Pekarek (l.) gewann in Chemnitz, Jana Schwegler lief die beste Kür. Foto: Brünner/ECR

Regensburg.Wenn sich ein ganzer Schwung an Eiskunstläuferinnen des EC Regensburg auf den Weg zu einem Wettkampf macht, dann ist immer mindestens auch eine Enttäuschung mit dabei. In Chemnitz war das bei den offenen sächsischen Meisterschaften anders. „So ein Wochenende habe ich lange nicht erlebt“, kommentierte Trainerin Nicole Brünner die Leistungen ihrer zehn Schützlinge.

Herausragend waren drei Siege. Katharina Kurz schaffte es in der Jugendklasse mit ihren 105,06 Punkten als Einzige über die 100er-Marke. „Das waren zwei schöne Programme“, lobte Brünner. Im Nachwuchs A erntete die zuletzt gebeutelte Sophia Gienger nach den letzten Rückschlägen den Lohn und schaffte nicht nur Platz eins, sondern mit ihren 87,13 Zählern gleichzeitig auch die nationale Bundeskadernorm. „Sie ist eine der jüngsten Läuferinnen. Ihr ist das jetzt in einem ähnlichen Alter wie Ann-Christin gelungen“, wies Brünner auf die Parallele zum 14-jährigen ECR-Aushängeschild Ann-Christin Marold hin, für die Anfang März mit der Junioren-Weltmeisterschaft in Sofia der bisherige Karriere-Höhepunkt kurz bevorsteht. „Sophia hat zum ersten Mal den Doppel-Axel gesprungen, in beiden Programmen. Den konnte sie erst seit dem Montag vorher. So etwas klappt wirklich sehr selten“, freute sich Brünner.

Wenn alles gut geht, dann soll Gienger nun Mitte März in Luxemburg bei einem internationalen Wettbewerb noch einmal eine ähnliche Punktzahl in Angriff nehmen, um die nötige Kadernorm wie gefordert auch international abzuhaken. Gleiches gilt für Lea Schwamberger, deren Versuch zuletzt in Slowenien misslungen war.

Ebenfalls über die Kadernorm katapultierte sich Jana Schwegler: Mit 88,69 Punkten lieferte sie bei erforderlichen 88 Punkten Maßarbeit und hatte das vor allem der besten Kür zu verdanken. „So gut habe ich sie seit ihrer achtwöchigen Krankheitspause nicht mehr laufen sehen“, sagte Brünner über die Läuferin des Jahrgangs 2004, die nach Platz vier nach dem Kurzprogramm noch auf das Treppchen sprang. Ganz oben stand dort mit Andrea Pekarek eine Vereinskameradin, die im Duell mit der Berlinerin Janne Salatzki ebenso Maßarbeit leistete und mit 92,93:92,62 Punkten hauchdünn die Nase vorne hatte.

Die Erfolge von Chemnitz reduzieren auch das ECR-Programm. „Nachdem niemand mehr die nationale Norm braucht, können wir uns den Heiko-Fischer-Pokal am nächsten Wochenende jetzt schenken.“ (cw)

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