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Sonntag, 22. Juli 2018 24° 4

Kegeln

Walhalla-Damen sind Meister

Nach dem 7:1 in Schwabsberg geht es an Ostern um den Erstliga-Aufstieg. SC-Frauen profitieren von einem Wechselfehler.
Von Dieter Waeber

Tanja Schardt erspielte in Schwabsberg den SG-Bestwert. Foto: Brüssel
Tanja Schardt erspielte in Schwabsberg den SG-Bestwert. Foto: Brüssel

Regensburg.Mit einem 7:1-Erfolg in Schwabsberg stehen die Keglerinnen der SG Walhalla wegen der gleichzeitigen 3:5-Niederlage von Verfolger BC Schretzheim als Meister der zweiten Bundesliga Süd/Mitte fest.

Bei einer Palette von 531 bis 567 Kegel zeigten die SG-Frauen eine sehr geschlossene Teamleistung. Dabei spiegelt das Endergebnis nicht unbedingt den Spielverlauf wieder, da sich die abstiegsbedrohten Württembergerinnen zwei Drittel auf Augenhöhe bewegten. Erst in den Schlussduellen hatte Schwabsberg Walhallas Siegeswillen nichts mehr entgegenzusetzen.

Sabrina Hoffmann legte gegen Sibylle Pfisterer mit 564:507 den Grundstein zum späteren Erfolg. Da parallel Claudia Schwelle mit 545:535 Marina Riedelsheimer in Schach hielt, führte die SG zunächst 2:0 bei einem Vorsprung von 67 Kegel. In den Mittelpaarungen hatte Sandra Plank gegen Christine Schmid schwer zu kämpfen, holte jedoch am Ende mit 3:1 Sätzen und 533:520 den Punkt auf das Walhalla-Konto. Parallel hatte die SG dieses Mal Petra Bornschlegl gegen Tina-Larissa Pfisterer ins Team geholt. Waren es die Nerven oder nur mangelnde Spielpraxis, als Bornschlegl zunächst mit 110:159 deutlich abgeben musste. Doch erwachte ihr Kampfgeist: Bornschlegl steigerte sich noch auf ein Gesamtergebnis von 537 Kegel und das Minus gegen 582 der Tagesbesten hielt sich in Grenzen.

Die 3:1-Führung mit 35 Guten ließ die Gastgeber zwar kurz hoffen, doch in den Schlusspaarungen legte Tanja Schardt gegen Steffi Mayer los wie die Feuerwehr und ließ sich Teambestleistung von 567:509 die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Parallel bewies Franziska Wurm-Lallinger ebenfalls Standvermögen und ließ Jenny Maier mit 531:518 keine Chance. Am Osterwochenende heißt es nun, die Form zu halten, um in den Erstliga-Aufstiegsspielen bestehen zu können.

Zunächst schienen die SC-Frauen in der Bayernliga beim TV Eibach eine 2:6-Niederlage eingesteckt zu haben. Da dem TV Eibach jedoch ein Wechselfehler unterlief, hieß das Ergebnis 5:3 für Regensburg. SC-Bestwert waren 584 von Silvia Thürer und 556 Kegel von Jenny Petrik.

Im Nachholspiel der Landesliga mussten sich die BSC-Frauen trotz exzellenter 3316 Kegel gegen Marktbreit mit einem 4:4 zufrieden geben. Herausragende Leistungen boten Silke Zunder und Andrea Schönsteiner mit 583 bzw. 579 Kegel. Einen überraschenden Auswärtssieg verbuchten die BSC- Frauen am vorletzten Spieltag mit dem 5:3-Erfolg beim ESV Schweinfurt. Daniela Müller brillierte mit 594 Kegel.

Die Männer des TSV Wörth machten mit dem Gastgeber SC Schwabach beim 7:1 kurzen Prozess und haben sich damit in der kommenden Saison für die Landesliga qualifiziert. Bester im homogenen Team war Benjamin Dirmeier mit 572 Kegel. (odw)

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