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Im Oktober steigt der erste Volkslauf

Wiesenter Leichtathleten stellen das Projekt auf die Beine. Sie erfahren Hilfe von allen Seiten. Drei Strecken sind geplant.
Von Sebastian Schmid, MZ

Einen Volkslauf, ähnlich wie auf unserem Bild früher in Sünching, planen die Wiesenter Leichtathleten vor. Startschuss ist am 2. Oktober.
Einen Volkslauf, ähnlich wie auf unserem Bild früher in Sünching, planen die Wiesenter Leichtathleten vor. Startschuss ist am 2. Oktober. Foto: Thomann

WIESENT.„Man sieht überall Jogger und Läufer, die alleine trainieren und sich fit halten“, sagt Gregor Weiss, Leiter der Wiesenter Leichtathleten. „Da liegt es doch auf der Hand, ein gemeinsames Ereignis auf die Beine zu stellen.“ So kam den Sportlern die Idee, einen Volkslauf zu organisieren, an dem jeder teilnehmen kann. Am 2. Oktober wird es soweit sein. Dann fällt der Startschuss. Weder in Wiesent noch in der näheren Umgebung gab es in der jüngeren Vergangenheit ein ähnliches Ereignis.

Projekt steckt in Kinderschuhen

Daher betreten die Organisatoren Neuland mit ihrem Vorhaben: „Es steckt noch in den Kinderschuhen und wir stehen noch am Anfang.“ Allerdings erfahren sie große Unterstützung vonseiten der Gemeinde und des Sportvereins, die sich schnell für die Idee begeistern ließen. Auch die Feuerwehr erklärte sich ohne zu zögern bereit, die Verkehrssicherung zu übernehmen. Der genaue Verlauf der Strecke steht noch nicht endgültig fest. Um möglichst vielen Menschen das Mitmachen zu ermöglichen, unabhängig von ihrem Ausdauer und Fitness wird es drei verschiedene Routen geben. Eine kurze Strecke, mit etwa zwei Kilometern für Kinder und zwei Strecken für Erwachsene.

Die eine wird über sieben Kilometer führen, die andere über die doppelte Distanz, mit 14 Kilometern. „Wahrscheinlich wird der längste Kurs für Teilnehmer ab 16 Jahren bestimmt sein“, meint Gregor Weiss. Gestartet wird in Wiesent, von wo aus es dann nach Kruckenberg geht. Wer sich die volle Distanz zutraut, dreht noch eine Schleife über Petersdorf, ehe er wieder an den Startpunkt zurückkehrt. Es steht auch noch zur Debatte, die Burgruine Heilsberg in den Streckenverlauf einzubinden, allerdings ist sie nur über einen Feldweg mit erheblicher Steigung zu erreichen.

„Dafür muss man in Form sein und eine gute Kondition haben“, meint Gregor Weiss. „Das wäre dann schon die Königsdisziplin, für ausdauernde Läufer.“ Vor allem, weil die Ruine mitten auf der Strecke liegt und nicht am Ende, wo jeder Läufer noch einmal seine letzten Kräfte mobilisiert. Es ist also fraglich, ob sie in die Route aufgenommen wird. Denkbar wäre es, denn auf eine Zeitmessung wollen die Organisatoren bewusst verzichten und es jedem Sportler, der Wert darauf legt, selbst überlassen. Es gebe genügend Wege, um die eigene Zeit zu ermitteln und so die eigene Leistungsfähigkeit zu erfahren. Vor allem gehe es weniger um das Erreichen der Bestzeit, sondern vielmehr und das gemeinsame Lauferlebnis und das Gefühl etwas geschafft zu haben.

Laufsport noch populärer machen

„Uns geht es darum, den Laufsport noch populärer zu machen und auch Leute zu erreichen, die damit bisher nicht so viel Erfahrung haben“, erklärt Weiss. Dazu versucht er auch schon jetzt, Lauftreffs ins Leben zu rufen: „Wenn sich Anfänger und auch Fortgeschrittene zusammentun und anfangen zu trainieren, dann kann bis zum Oktober jeder die nötige Fitness aufbauen, um auch die lange Strecke zu bewältigen.“ Denn das regelmäßige Training und ein bisschen Disziplin sind die einzige Voraussetzung, die man braucht, um den Lauf zu bewältigen. Dafür werden noch Freiwillige gesucht, die bereit sind, beim gemeinsamen Laufen den Takt vorzugeben.

Unterstützer werden gesucht

  • Neben Trainern

    für die Lauftreffs sind die Organisatoren des Volkslaufs noch auf der Suche nach Sponsoren, die das Sportereignis unterstützen können. Zu den Beiträgen für Versicherung kommen weitere Kosten, etwa für Verpflegungsstände, an denen sich die Sportler kurz stärken können.

  • Geplant

    ist auch ein Finisher-Shirt produzieren zu lassen, das jeder Läufer bei der Zielankunft erhält. „Es gibt schon Anfragen und ein durchaus positives Echo, aber weitere Unterstützung nehmen wir gerne an“, sagt Gregor Weiss. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir durchaus zufrieden.“ (lid)

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