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Fitness

Lederhosen-Training fängt klein an

Eine überschaubare Gruppe testet im Regensburger Donaupark das Angebot in Tracht. Ab April soll der Trend in Schwung kommen.
Von Gabi Hueber-Lutz, MZ

Reithmeiers Trainingseinheiten haben vor allem zwei Eigenschaften: Sie sind kostenlos und sie sind anstrengend. „Ein bisschen Bewegung an der frischen Luft“ ist das nicht.
Reithmeiers Trainingseinheiten haben vor allem zwei Eigenschaften: Sie sind kostenlos und sie sind anstrengend. „Ein bisschen Bewegung an der frischen Luft“ ist das nicht. Foto: Hueber-Lutz

Regensburg.Klein anfangen! Sieben Sportbegeisterte sind am Samstag zum ersten Lederhosentraining von Fitnesstrainer Klaus Reithmeier in den Donaupark gekommen. Ein paar mehr hätte er sich schon gewünscht. Ein Beinbruch ist das aber trotzdem nicht. Auch im Englischen Garten in München hat er vor fünf Jahren mit einer ähnlich großen Gruppe begonnen und heute kommen durchschnittlich 400 Menschen pro Termin.

Reithmeiers Trainingseinheiten haben vor allem zwei Eigenschaften: Sie sind kostenlos und sie sind anstrengend. „Ein bisschen Bewegung an der frischen Luft“ ist das nicht. Am Ende des Trainings brennen die Muskeln.

Freilich kann jeder nach seinen eigenen Möglichkeiten trainieren. Aber in der Gruppe und unter der motivierenden Anleitung des Fitnesstrainers versucht halt doch jeder, die Übungen bis zum Schluss durchzuhalten. Reithmeiers Anweisungen sind eingängig: „Die Pobacken beißen sich an die Hüfte ran!“ Und tatsächlich: mit diesem Bild gelingt es leichter, die Hüfte mithilfe der Muskeln zu stabilisieren. Spannung aufbauen, die Spannung spüren – das sei das A und O der Sache.

Was dahinter steckt

  • Markenzeichen:

    Eine echte Berchtesgadner nennt der Klaus Reithmeier, Personal Fitnesstrainer aus München, sein Eigen.

  • Wunsch:

    Wenn das Training ab April regelmäßig in Regensburg stattfindet, wünscht sich Reithmeier, dass mehr Teilnehmer in Tracht kommen.

  • Pläne:

    Ab April soll das kostenlose Lederhosentraining regelmäßig beim Spielplatz am westlichen Ende des Donauparks stattfinden. (lhl)

Was die Lederhose betrifft, haben nur Reithmeier und Eser diesem Outfit den Vorzug gegeben. Der Rest erscheint in Sportklamotten. Die Pläne des ehemaligen Lehrers für Sport, Englisch und Italienisch sind durchaus raumgreifend: Überall in Deutschland möchte er dieses kostenlose Fitnesstraining installieren. Dafür ist er auf der Suche nach Sponsoren, denn es soll immer ein Training mit qualifiziertem Personal sein.

Aber zunächst muss Basisarbeit geleistet werden. Bei den sieben Teilnehmern des ersten Trainings in Regensburg gelingt das schon mal gut. „Ich bin begeistert! Ich würde das schon öfter machen“, sagt Tanja. Kay gibt ihr recht. „Sehr schön und abwechslungsreich war’s.“ Die Stimmung ist prima und die Teilnehmer sind stolz, dass sie zu den ersten gehören, die in Regensburg mit diesem Training angefangen haben. Dass der Trend im nächsten Jahr ab April in Schwung kommt, daran hat eigentlich niemand Zweifel.

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