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Gesundheit

Runter vom Sofa, rauf auf das Trampolin

Das Jumping-Training verhilft zu mehr Kraft und Kondition. Die Teilnehmer der MZ-Akademie waren begeistert.
Von Daniel Steffen, MZ

Juliane Paech leitet für die Teilnehmer der MZ-Akademie das „Jumping“Training.
Juliane Paech leitet für die Teilnehmer der MZ-Akademie das „Jumping“Training. Foto: Steffen

Regensburg.Der eine möchte gerne ein paar Pfunde loswerden, der andere seine Fitness und Kondition verbessern. Gründe, das heimische Sofa links liegen zu lassen, gibt es genug. Gerade jetzt, bevor der Advent mit allerlei süßen Verlockungen beginnt, erscheint ein Fitnesskurs vielen Menschen besonders sinnvoll. Eine neue Methode, um seine Kraft, Kondition und Beweglichkeit zu verbessern, ist das Jumping- Fitness-Training.

Bei der Trendsportart handelt es sich um eine Kombination von schnellen und langsamen Trampolinsprüngen. Zwischenzeitlich werden dynamische Sprints eingelegt und Kraftelemente in das Training eingebaut.

„Das macht Laune“

Einen ersten Eindruck von Jumping Fitness haben sich nun die 15 Teilnehmer des Kurses der Mittelbayerische-Akademie gemacht. Im „Mega-Sports“-Sportzentrum in Obertraubling bestritten sie unter professioneller Anleitung ihre erste von insgesamt fünf Trainingseinheiten. Durch die Übungen führte sie Juliane Paech vom „Our Jumping“-Trainerteam, das die neuartige Trainingsmethode nach eigenen Angaben in die Oberpfalz geholt hat.

Mit viel Motivation gingen die Teilnehmer ihr erstes Training an. Schweiß perlte von Stirnen, die Hüften kreisten – aber jede schnelle Bewegung sollte sich für die Freizeitsportler lohnen. „Das Training hat mir total Freude gemacht“, „Super“, „Das macht Laune“, waren nur einige der Reaktionen der sichtlich begeisterten Sportler. Den Bewegungen, die Trainerin Juliane Paech vormachte, konnten sie gut folgen.

Jumping

  • Aufbau:

    Die Trendsportart am Trampolin kombiniert schnelle und langsame Sprünge. Beim Jumping sind die Teilnehmer nicht an eine Choreografie gebunden.

  • Weitere Elemente:

    Dynamische Sprints und Elemente, die zum Kraftaufbau beitragen sollen, kommen hinzu.

„Hahn im Korb“ war am Sonntag Robert Ebenbeck aus Bad Abbach. Allein unter Frauen legte er sich tüchtig ins Zeug. Schließlich wolle er nun „weniger wiegen“ und „fitter werden“, erzählte er. Sein Resümee lautete: „Es war anstrengend, aber gut“.

Seine Frau Claudia sieht dies ähnlich und hat vergleichbare Gründe, am Training teilzunehmen. „Wenn man so den ganzen Tag im Büro vor dem PC sitzt, dann kommt man nicht wirklich in Bewegung“, sagte sie.

Stefanie und Christian Kronenberger haben „Our Jumping“ gegründet und geben in der Region regelmäßig Kurse, unter anderem in Sportvereinen und Bildungseinrichtungen. Sie liefern gleich mehrere Argumente für die Sportart: „Menschen, die regelmäßig Jumping-Stunden besuchen, sind fitter, leistungsfähiger, schlafen besser und fühlen sich entspannter. Jumping hat nachweisbar beruhigende Auswirkungen auf das Nervensystem.“

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