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Vettel nur 18. im Silverstone-Training - Hülkenberg stark

Sebastian Vettel misslingt der Start ins Silverstone-Wochenende der Formel 1. Während Lance Stroll im Training die schnellste Runde abliefert, meldet sich Nico Hülkenberg ordentlich zurück.

Fuhr bei seinem Comeback im Training gleich auf Platz sieben: Nico Hülkenberg. Foto: Frank Augstein/Pool'AP/dpa
Fuhr bei seinem Comeback im Training gleich auf Platz sieben: Nico Hülkenberg. Foto: Frank Augstein/Pool'AP/dpa

Silverstone.Sebastian Vettel hat in seinem lahmenden Ferrari die nächste Enttäuschung erlebt. Mehrere technische Probleme verdarben dem viermaligen Formel-1-Weltmeister am Freitag das Training zum Großen Preis von Großbritannien.

Der Heppenheimer belegte mit mehr als eineinhalb Sekunden Rückstand nur den 18. Platz. Am Mittag verhinderten zunächst Schwierigkeiten mit der Kühlung schnelle Runden, am späten Nachmittag mussten die Pedale in seinem Wagen umgebaut werden. Viel zu wenige Umläufe konnte der 33-Jährige absolvieren und gewann so nur wenige Erkenntnisse für den vierten Saisonlauf am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky).

„Es ist etwas locker im Cockpit“, funkte Vettel am Nachmittag an seine Box und musste anschließend lange warten, ehe es wieder auf den Asphalt ging. Derweil setzte Racing-Point-Fahrer Lance Stroll die Bestzeit des Tages. Der Kanadier verwies im zweiten Training in 1:27,274 Minuten den Red-Bull-Piloten Alexander Albon auf den zweiten Platz. Vizeweltmeister Valtteri Bottas landete im Mercedes auf Rang drei. Lewis Hamilton wurde im zweiten Silberpfeil Fünfter.

Bei Temperaturen von 35 Grad waren die Rundenzeiten allerdings nicht besonders aussagekräftig, da es bis zum Grand Prix zwei Tage später rund 15 Grad kälter werden soll. Auf ihrer Paradestrecke mit hohem Vollgas-Anteil zeigten die Mercedes auch noch nicht die ganze Leistungsfähigkeit und hielten sich auffällig zurück.

Strolls Interims-Teamkollege Nico Hülkenberg fuhr beim Blitz-Comeback gleich auf einen starken siebten Platz und hatte nur etwas mehr als eine halbe Sekunde Rückstand. Der 32-Jährige aus Emmerich hatte Ende vergangener Saison kein Cockpit mehr bekommen und übernahm nach dem positiven Test auf das Coronavirus beim Mexikaner Sergio Perez kurzfristig den frei gewordenen Platz bei Racing Point.

Die Silberpfeile konnten sechs der letzten sieben Rennen in Silverstone gewinnen. Unterbrochen wurde die Serie 2018 nur durch Vettel. Vor dem vierten Saisonlauf liegt Dauersieger Hamilton in der WM-Wertung mit 63 Punkten fünf Zähler vor Teamkollege Bottas und Max Verstappen im Red Bull (33). Vettel schaffte es 2020 noch nicht auf das Podest und ist mit neun Punkten lediglich Zehnter.

© dpa-infocom, dpa:200731-99-995004/6

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