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Webber: Interner Ferrari-Zweikampf hängt vom Auto ab

Eine mögliche Verschärfung des Ferrari-Zweikampfs wird nach Einschätzung von Sebastian Vettels früherem Formel-1-Teamkollegen Mark Webber (43) maßgeblich von der Klasse des neuen Autos bestimmt.

Lieferte sich zu Red-Bull-Zeiten hitzige Duelle mit Sebastian Vettel: Mark Webber. Foto: Michel Euler / Pool/epa/dpa
Lieferte sich zu Red-Bull-Zeiten hitzige Duelle mit Sebastian Vettel: Mark Webber. Foto: Michel Euler / Pool/epa/dpa

Melbourne.

„Ich denke, das hängt von der Performance des Wagens ab. Kämpfen beide gegeneinander um Siege, dann könnte es zwischen beiden noch intensiver werden. Wenn dem aber nicht so sein sollte und sie nicht ganz vorne gegeneinander kämpfen, dann haben sie meiner Meinung nach schon viele Probleme hinter sich gebracht“, sagte Webber der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonstart in Melbourne.

Vettel (32) musste sich in der vergangenen Saison mehrere Male seinem monegassischen Teamkollegen Charles Leclerc (22) geschlagen geben. Beim vorletzten Saisonrennen in Brasilien krachten die beiden Piloten erstmals auf dem Asphalt sogar ineinander. Vettel und Leclerc beteuern dennoch ihren gegenseitigen Respekt.

Webber war von 2009 bis 2013 Stallrivale Vettels bei Red Bull und lieferte sich mit dem Deutschen teils knallharte Zweikämpfe. Der Australier rechnet in diesem Jahr nicht mehr damit, dass ein einziger Fahrer Siege im zweistelligen Bereich einfährt. Er erwartet mehr Ausgeglichenheit vor der an diesem Sonntag beginnenden Saison. „Die derzeitigen Regularien laufen aus, deshalb werden wahrscheinlich mehr Fahrer ein Stück vom Kuchen abbekommen und die Siege werden sich mehr verteilen“, meinte Webber.

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