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1. FC Köln trennt sich von Beierlorzer

Ex-Regensburger Adamyan trug zur Niederlage seines Ex-Coachs bei dessen Schicksalsspiel bei. Der wurde nun gefeuert.
Von Felix Kronawitter

Achim Beierlorzer steht in Köln vor dem Aus. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Achim Beierlorzer steht in Köln vor dem Aus. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Köln.Der Fußball schreibt wahrlich unbeschreibliche Geschichten. Nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim ist der Bundesliga-Traum von Achim Beierlorzer schon nach elf Spielen wieder beendet. Der 1. FC Köln hat sich am Samstag vom Ex-Trainer des SSV Jahn getrennt. Der Verein selbst verwies am Samstagmittag noch auf laufende Gespräche. Am frühen Nachmittag teilte der Club dann jedoch die Trennung vom Cheftrainer mit.

Und verantwortlich dafür, dass der Franke sein „Schicksalsspiel“ verloren hat, zeichnete sich vor allem Sargis Adamyan. In den vergangenen beiden Spielzeiten hatten der armenische Nationalspieler und Beierlorzer in Regensburg noch gemeinsam oft Grund zum Jubeln. Der Franke formte den Angreifer zu einem Offensivmann, der in der Oberpfalz für Furore sorgte und so – wie Beierlorzer selbst – Begehrlichkeiten in der Bundesliga weckte.

Sargis Adamyan zeigte auch gegen Köln eine starke Leistung. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Sargis Adamyan zeigte auch gegen Köln eine starke Leistung. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Am Freitagabend standen sie sich zum ersten Mal auf großer Bühne als Gegner gegenüber. Und zu Beginn hatte noch viel gut ausgesehen für die Gastgeber. Mit einer 1:0-Führung ging es für Köln in die Pause. Die Beierlorzer-Elf zeigte sich stark verbessert im Vergleich zu den Auftritten in den Vorwochen. Doch dann kam Adamyan.

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Drei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte der Mann, der in dieser Saison dem FC Bayern schon zwei Treffer eingeschenkt hatte, den Ausgleich. Und in der Nachspielzeit holte er einen Elfmeter heraus, den nach Intervention des Videoschiedsrichters Hoffenheims Jürgen Locadia verwandelte.

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Beierlorzer, dessen Kölner zuvor selbst das 2:1 auf dem Fuß hatten, war bedient. Unmittelbar nach Schlusspfiff gaben die Kölner die „einvernehmliche Trennung“ von Geschäftsführer Armin Veh, Beierlorzers Fürsprecher, bekannt. Am Samstag wurde nun auch Trainer Achim Beierlorzer von den Verantwortlichen des Vereins gefeuert.

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