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Fussball

Hertha-Fans gegen Club-Position in Debatte um 50+1-Regel

Fans von Hertha BSC haben sich zu Beginn des Bundesliga-Duells mit dem VfL Wolfsburg deutlich gegen die Position des Vereins in der 50+1-Debatte und Manager Paul Keuter gewendet.

Hertha BSC befindet sich momentan in einem Dialog mit Vertretern der Fans. Foto: Annegret Hilse

Berlin.„In der Presse gegen Fans hetzen und sich M. Kind & Co. nicht widersetzen. Ihr repräsentiert uns nicht!“, war auf einem Plakat in der Ostkurve zu lesen.

Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Hertha BSC, hatte sich jüngst gegen traditionelles Denken von Fußball-Fans unter anderem in der Diskussion um die 50+1-Regel ausgesprochen. „Teile der Fans wollen am liebsten Bestandsbewahrung, aber das wird nicht funktionieren“, hatte Keuter der „Bild“ und „BZ“ vor gut einer Woche gesagt.

Der frühere Twitter-Manager ist beim Berliner Bundesligisten unter anderem für Kommunikation und digitale Veränderung zuständig. In der Debatte um externe Investoren im deutschen Fußball müsse „natürlich“ diskutiert werden, ob die 50+1-Regel, die die Komplettübernahme von Vereinen verhindert, modifiziert werde, sagte er. Auf Plakaten waren auch persönliche Angriffe gegen Keuter zu lesen.

Zuletzt hatte sich eine Mehrheit der deutschen Profivereine dafür ausgesprochen, dass die Regelung gegen eine Öffnung für Investoren grundsätzlich bestehen bleibt. Martin Kind lässt seinen Antrag auf Übernahme der Mehrheit bei Hannover 96 derzeit ruhen.

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