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Kind betont: Angebot zur Heldt-Beförderung besteht weiter

Das Angebot der Beförderung zum Geschäftsführer bei Fußball-Bundesligist Hannover 96 gilt für Horst Heldt weiterhin. Das betonte Clubchef Martin Kind vor dem Spiel am Freitag bei 1899 Hoffenheim trotz des abgelehnten Wechselwunsches von Heldt.

Hannovers Vereinspräsident Martin Kind (l) ist um ein normales Verhältnis zum wechselwilligen 96-Manager Horst Heldt bemüht. Foto: Daniel Reinhardt
Hannovers Vereinspräsident Martin Kind (l) ist um ein normales Verhältnis zum wechselwilligen 96-Manager Horst Heldt bemüht. Foto: Daniel Reinhardt

Sinsheim.„Den Vertragsinhalt haben wir umfassend mit ihm diskutiert und abgestimmt, und vom Grundsatz bleibt dieses Angebot bestehen“, sagte Kind dem Fernsehsender Sky Sport News HD. „Er hat ihn nicht ausgeschlagen, sondern ihn nicht unterschrieben, weil er im Hinterkopf sicher über diesen möglichen Wechsel sehr intensiv nachgedacht hat.“

Bevor wieder über die Beförderung gesprochen werde, wünscht sich Kind aber zunächst eine Beruhigung der Lage. Heldt war mit dem Wunsch an 96 herangetreten, den Club in Richtung VfL Wolfsburg zu verlassen. Angesichts des noch bis 2020 laufenden Vertrages in Hannover hatte Kind dafür aber eine Ablöse verlangt, die in Höhe von rund fünf Millionen Euro gelegen haben soll. Der VfL war indes nicht bereit dazu, dies zu bezahlen.

Obwohl Heldt bereits zum zweiten Mal in dieser Saison versucht hat, Hannover zu verlassen, will Kind normal mit seinem Sportchef weiterarbeiten. Im vergangenen Jahr wollte Heldt zu seinem Heimatclub 1. FC Köln wechseln. Auch das hatte sich zerschlagen. In der Folge sollte Heldt bei 96 gar zum Geschäftsführer aufsteigen. Einen ihm vorliegenden Vertrag hatte Heldt wegen der Gespräche mit Wolfsburg, das aktuell Sportdirektor Olaf Rebbe freistellte, allerdings nicht unterschrieben.

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