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Manuel Baum kritisiert Bestrafung durch DFB-Sportgericht

Der Augsburger Trainer Manuel Baum hat die vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen ihn verhängte Strafe kritisiert.

Die Strafe wegen unsportlichen Verhaltens für Trainer Manuel Baum wurde vom DFB-Sportgericht reduziert. foto: Stefan Puchner
Die Strafe wegen unsportlichen Verhaltens für Trainer Manuel Baum wurde vom DFB-Sportgericht reduziert. foto: Stefan Puchner

Augsburg.Der Coach des Fußball-Bundesligisten hatte sich nach Ansicht der Kammer während des Bundesligaspiels am 18. Februar gegen Stuttgart (0:1) unsportlich gegen das Schiedsrichterteam um Tobias Stieler aus Hamburg verhalten. Baum war eine Viertelstunde vor Spielende aus dem Innenraum verwiesen worden. Die ursprüngliche Strafe von 8000 Euro wurde schließlich auf 6000 Euro reduziert.

„Ich bin eigentlich hingefahren und hatte mit einem kompletten Freispruch gerechnet. Im Laufe des Gesprächs hat sich herausgestellt, dass nicht die Wortwahl das entscheidende war, sondern sich ein paar Gestiken, Mimiken kumuliert haben, die dem Schiedsrichter nicht gepasst haben“, sagte Baum über die Anhörung. „Ganz wichtig“ sei es ihm gewesen, vom Vorwurf freigesprochen worden zu sein, die Referees angeblich als „Blinde“ bezeichnet zu haben. Mit dem „absoluten Ausgang“ sei er hingegen nicht einverstanden.

„Allein die Körpersprache kann kein Kriterium sein, vom Platz zu fliegen“, beschwerte sich Baum. „Ich bin mir nach der Vom-Platz-Stellung vorgekommen, wie wenn ich bei Grün über die Ampel gefahren wäre und man mir den Führerschein abgenommen hätte“, sagte er.

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