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Montags-Spiele: Sportdirekter Eberl prangert Doppelmoral an

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat in der Diskussion um die umstrittenen Montags-Spiele in der Fußball-Bundesliga die vermeintliche Doppelmoral einiger Vereinsfunktionäre angeprangert.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl ärgert sich über eine „Doppelmoral“ bei seinen Kollegen. Foto: Guido Kirchner
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl ärgert sich über eine „Doppelmoral“ bei seinen Kollegen. Foto: Guido Kirchner

Mönchengladbach.„Wir reden über gerade mal fünf von über 300 Saisonspielen. Dann ist es natürlich ganz schlecht, wenn einige meiner Manager-Kollegen in der öffentlichen Diskussion nicht mehr dazu stehen wollen und aus populistischen Gründen plötzlich dagegen reden“, sagte Eberl der „Bild“-Zeitung.

Der Sportdirektor wies darauf hin, dass die Ansetzung von Montags-Spielen in der Bundesliga von allen 36 Erst- und Zweitliga-Clubs festgelegt worden sei, „damit die Europa-League-Teilnehmer einen freien Tag mehr ermöglicht bekommen sollen. Wenn man Donnerstagnacht oder Freitagmorgen aus Kasachstan zurückkommt, ist man heilfroh, nicht schon wieder zwei Tage später ranzumüssen.“ In der abgelaufenen Saison wurden erstmals Partien an Montagen angesetzt.

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