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Financial Fairplay: UEFA lädt Paris Saint-Germain nach Nyon

Wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fairplay hat die UEFA ein Treffen mit der Club-Leitung des sechsmaligen französischen Fußball-Meisters Paris Saint-Germain angesetzt.

  • Das Logo vom Fußball-Club Paris Saint-Germain (PSG). Foto: Ian Langsdon
  • Paris Saint-Germain trägt die Heimspiele im Prinzenpark in Paris aus. Foto: Peter Kneffel

Paris.Das Gespräch des Vereins mit der Finanzkontrollkammer für Clubs (FKKK) werde am 20. April im schweizerischen Nyon stattfinden, wie die Europäische Fußball-Union auf Anfrage bestätigte.  

Die UEFA hatte bereits vor einiger Zeit ein offizielles Prüfverfahren gegen den Club der deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Kevin Trapp eingeleitet. Paris sorgte vor allem im vorigen Sommer mit den Rekord-Verpflichtungen des Brasilianers Neymar für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona und Offensivspieler Kylian Mbappe für Aufsehen. Trotzdem schied der Club in der Champions League gegen Titelverteidiger Real Madrid schon im Achtelfinale aus.

Clubs dürfen sich gemäß Financial Fairplay derzeit für den Zeitraum von drei Jahren bis 2017/18 einen Verlust von insgesamt 30 Millionen Euro erlauben, wenn dieser durch Geldgeber gedeckt wird. Die französische Zeitung „L' Equipe“ berichtete, Paris müsse in diesem Sommer durch Spielerverkäufe Einnahmen von mindestens 75 Millionen Euro erzielen, um nicht von der UEFA bestraft zu werden. Wegen einer ersten Sanktion durfte PSG diese Saison nur 23 statt 25 Spieler für die Königsklasse nominieren.

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