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Köpke zeigt Verständnis für ter Stegen

In der Debatte um die deutsche Nummer 1 kann Bundestorwarttrainer Köpke die Unzufriedenheit des Barcelona-Keepers verstehen.

Wollen beide im Tor der Nationalmannschaft stehen: Manuel Neuer (l) und Marc-André ter Stegen. Foto: Christian Charisius
Wollen beide im Tor der Nationalmannschaft stehen: Manuel Neuer (l) und Marc-André ter Stegen. Foto: Christian Charisius

Berlin.„Ich kann die Unzufriedenheit von Marc-André verstehen“, sagte der 57 Jahre alte Europameister von 1996. „Aber es ist nun einmal eine Position, auf der wir stark besetzt sind und man leider nicht jedem Torhüter gerecht werden kann.“ Köpke betonte, dass er „kein Problem“ mit den jüngsten Aussagen der beiden habe, weil „da nichts unter die Gürtellinie gegangen ist“.

Ter Stegen hatte es als „schweren Schlag“ bezeichnet, dass er bei den jüngsten EM-Qualifikationsspielen gegen die Niederlande (2:4) und in Nordirland (2:0) nicht zum Einsatz gekommen war.

Neuer mahnt Teamgeist an

Neuer hatte daraufhin nach dem Bundesliga-Spitzenspiel seines FC Bayern am Samstag bei RB Leipzig (1:1) mehr Teamgeist von ter Stegen angemahnt und zu verstehen gegeben, dass er sich weiter als die Nummer eins in der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw sieht.

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Illgner: Löw bei Torwart-Konkurrenz gefordert

Im Konkurrenzkampf zwischen den beiden Top-Keepern Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen sieht der ehemalige Nationaltorhüter Bodo Illgner nun Fußball-Bundestrainer Joachim Löw gefordert.

Köpke betonte, dass auch Bernd Leno (FC Arsenal) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) in ihren Clubs Stammtorhüter seien: „Wichtig ist, dass Respekt da ist und wir im Hinblick auf die EM 2020 eine Mannschaft formen, die eng zusammen steht.“

Löw will Ter Stegen einsetzen

Löw hatte offenbar geplant gehabt, ter Stegen gegen Nordirland spielen zu lassen. Nach mehreren Ausfällen hatte er nach der Holland-Niederlage allerdings das Team nicht auch noch auf der Torwart-Position verändern wollen. Ter Stegen werde zu Einsätzen kommen, hatte Löw noch in Belfast betont.

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