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Manchester United im Pokal-Viertelfinale

Man United schlägt Huddersfield Town mit 2:0. Trainer Mourinho ärgert sich über einen Spieler und den Videoassistenten.

Manchesters Romelu Lukaku (l, 9) feiert mit den Mitspielern sein zweites Tor beim FA Cup. Foto: Martin Rickett/PA Wire
Manchesters Romelu Lukaku (l, 9) feiert mit den Mitspielern sein zweites Tor beim FA Cup. Foto: Martin Rickett/PA Wire

Huddersfield.José Mourinho hätte sich eigentlich freuen können. Schließlich war Manchester United mit dem 2:0 (1:0) bei Huddersfield Town souverän ins Pokal-Viertelfinale eingezogen – dank eines Doppelpacks von Stürmer Romelu Lukaku (3./55. Minute).

Doch der United-Coach haderte nach dem Abpfiff mit dem Videobeweis und ärgerte sich über Gerüchte um seinen Mittelfeldstar Paul Pogba. Pogba, der in Huddersfield nach Vereinsangaben krankheitsbedingt fehlte, soll bei den Red Devils angeblich unzufrieden sein. Auf Fragen nach dem Franzosen reagierte Mourinho dünnhäutig. „Ich weiß nicht, wie lange Paul Pogba ausfällt, und ehrlich gesagt, ist es mir auch egal“, erklärte er. „Ich konzentriere mich nur auf das Spiel.“

Tor nach Rücksprache mit Videoassistenten aberkannt

Doch auch damit war Mourinho unglücklich, denn der Schiedsrichter hatte ein Tor von Juan Mata kurz vor dem Halbzeitpfiff nach Rücksprache mit dem Videoassistenten aberkannt – wegen einer angeblichen Abseitsstellung Matas bei der Ballabgabe von Ashley Young. „Das war ganz sicher keine klare und eindeutige Situation“, kritisierte Mourinho. TV-Bilder zeigten tatsächlich keine klare Abseitsposition Matas.

„Wenn die Entscheidung gegen mein Team geht, aber eine richtige Entscheidung ist, dann bin ich damit sehr zufrieden, denn wir wollen die Wahrheit.“

Trainer José Mourinho

„Wenn die Entscheidung gegen mein Team geht, aber eine richtige Entscheidung ist, dann bin ich damit sehr zufrieden, denn wir wollen die Wahrheit“, sagte Mourinho. „Wir wissen, das ist ein Experiment, und müssen es akzeptieren, aber ich spreche hier nach einem 2:0-Sieg.“

Coach Wagner ist kein Freund des Videobeweises

Egal ob richtig oder falsch – Huddersfields deutscher Coach David Wagner ist generell kein Freund des Videobeweises. „Mir gefällt das nicht und das hab ich schon vorher gesagt“, stellte Wagner klar. „Ja, es macht das Spiel etwas gerechter, aber es killt die Emotionen.“

Trotz des Pokal-Aus konnte Wagner wenigstens mit der kämpferisch starken Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein: „Die Spieler haben großen Einsatz, Einstellung und Willen gezeigt.“ All das wird Huddersfield Town brauchen, das sich nun voll auf den Abstiegskampf in der Premier League konzentrieren kann.

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