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Podolski: „Man kann den Teamgeist von 2014 nicht klonen“

Fußball-Weltmeister Lukas Podolski sieht den personellen Umbruch und die veränderte Hierarchie seit dem Titel 2014 als größtes Problem bei der bevorstehenden WM in Russland an.

Goldjunge: Lukas Podolski mit dem WM-Pokal 2014. Foto: Ges/Markus Gilliar
Goldjunge: Lukas Podolski mit dem WM-Pokal 2014. Foto: Ges/Markus Gilliar

Köln.„Man kann den Teamgeist von 2014 nicht klonen, und es ist auch nicht einfach, wenn nur noch neun von damals dabei sind“, sagte Podolski bei einem Heimatbesuch in Köln dem „Express“. „Typen wie Mertesacker, Ballack, Kahn, Lahm oder auch mich gibt es nicht mehr so oft. Die fehlen natürlich. Bei den Spaniern spielen noch diese Iniestas, Ramos und wie sie alle noch heißen.“

Dennoch glaubt der 130-malige Nationalspieler, der inzwischen bei Vissel Kobe in Japan spielt, an einen guten Teamgeist: „Wir brauchen nicht einen Anführer, wie es andere Nationen haben mit Ronaldo oder Messi. Wir sind als Einheit stark.“

Deshalb glaubt der nach der EM 2016 zurückgetretene Podolski an eine gute Chance des DFB-Teams in Russland. „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine Turniermannschaft sind. Wir haben die Mentalität in den richtigen Momenten“, sagte er.

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