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Ronaldo macht den Unterschied

Weil auf Superstar Cristiano Ronaldo wieder einmal Verlass ist, hat Real gute Chancen im Gigantenduell gegen PSG.

Traf doppelt gegen Paris: Reals Superstar Cristiano Ronaldo. Foto: Paul White/AP
Traf doppelt gegen Paris: Reals Superstar Cristiano Ronaldo. Foto: Paul White/AP

Madrid.Vorteil Real, Vorteil Ronaldo! Als hätte es die Krise in der spanischen Liga nie gegeben, hat Titelverteidiger Real Madrid im Gigantenduell der Champions League gegen Paris Saint-Germain ordentlich vorgelegt.

Mit seinen Toren zehn und elf im laufenden Wettbewerb machte Superstar Cristiano Ronaldo wieder einmal den Unterschied beim 3:1 (1:1)-Erfolg der Königlichen im Achtelfinal-Hinspiel. Toni Kroos dachte nach dem spannenden Fußball-Abend im Estadio Santiago Bernabéu aber schon an das entscheidende Rückspiel am 6. März im Pariser Prinzenpark und stichelte verbal gegen den Kontrahenten.

Draxler: Real war abgeklärter

„Ich sehe nicht den großen Druck für uns. Wir werden alles tun, die Champions League wieder zu gewinnen, aber wir haben sie zwei Mal in Folge gewonnen. Es gibt Mannschaften, die mehr Druck haben, gegen eine haben wir heute gespielt“, sagte er bei Sky.

Kroos' Nationalmannschaftskollege Julian Draxler - erst kurz vor Schluss eingewechselt - musste gestehen, dass Real im Vergleich mit dem französischen Champion im entscheidenden Moment abgeklärter agierte und so zu den beiden späten Treffern durch Ronaldo (83.) und Marcelo (86.) kam.

Als „sehr, sehr unnötig“, empfand er im ZDF-Interview die Niederlage. „Wir hatten das Spiel über weite Strecken sehr gut im Griff.“ Bis zum späten Real-Doppelpack hatte es nach Toren von Adrien Rabiot (33.) und dem Elfmeter-Treffer von Ronaldo (45.) 1:1 gestanden. Kroos war vor dem Strafstoß gefoult worden.

PSG-Coach Unai Emery steht nun enorm unter Druck. Scheitert er erneut im Achtelfinale der Königsklasse, könnte er trotz der Dominanz in der französischen Liga seinen Job verlieren. Real-Coach Zinédine Zidane kann hingegen zumindest bis zum Rückspiel durchatmen.


Klopp und Liverpool machen sich keine Sorgen

Keine Sorgen hatte Liverpools deutscher Trainer Jürgen Klopp. Mit 5:0 (3:0) entzauberten seine Reds den FC Porto. Sadio Mané (25./53./85. Minute) mit einem Dreierpack, Mohamed Salah (29.) nach einer tollen technischen Einlage und der frühere Hoffenheimer Roberto Firmino (70.) machten den Viertelfinal-Einzug praktisch schon perfekt.

Da in England am Wochenende Pokal-Spieltag ist und Liverpool nicht mehr im Wettbewerb, geht es für Klopp und sein Team in ein Kurz-Trainingslager nach Marbella. Für Feierlichkeiten ist keine Zeit. Zumal Klopp auf einen Unterschied zu seiner Zeit als Spieler hinwies: „Das ist eine andere Generation. Die trinken heute alle kein Bier. Wenn sie Bier bestellen, dann muss ich sie trinken. Das macht auch keinen Sinn“, sagte er bei Sky.

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